Altlastsanierung Berger-Deponie: Verantwortliche dementieren Vorwürfe der burgenländischen Grünen

Wien (OTS) - Bezirkshauptmannschaft Wiener Neustadt und Arbeitsgemeinschaft Räumung Berger-Deponie weisen den Vorwurf der burgenländischen Grünen, betreffend die Kontrolle des aus der Altlast Berger-Deponie geborgenen Abfalls, mit Entschiedenheit zurück. Die heutige Aussage der grünen Landessprecherin Krojer, daß eine lückenlose Kontrolle unglaubwürdig ist, zeigt erschreckend die Unkenntnis der Politikern. "Bevor der ausgegrabene Abfall die Altlast verläßt" - so ARGE-Sprecher Roman Rusy - "wird er von drei unabhängig agierenden Zivilingenieuren, davon zwei für technische Chemie, genauestens untersucht. Erst, wenn alle Eluat (Grundwasser-Gefährdungspotential) bestimmenden Parameter analysiert sind, wird der Abfall zum Abtransport freigegeben. Mehr als die Hälfte wird übrigens stofflich wiederverwertet. Der in der Vergangenheit zur BMV-Deponie am Föllig gelieferte Abfall, entspricht ebenso wie der dort abgelagerte burgenländische Restmüll der Eluatklasse III b organisch. Aus der Berger-Deponie geborgene, gefährliche Abfälle werden nicht deponiert, sondern in den Entsorgungsbetrieben Simmering (EBS) verbrannt".

Auch die Aussage der grünen Landessprecherin Krojer, daß burgenländische Gemeinden für die Deponierung am Föllig je Tonne Restmüll ATS 2.000,-- bezahlen müssen, während für Müll aus der Berger-Deponie nur ATS 850,-- verlangt werden, ist falsch.

Die Republik Österreich als Auftraggeber der Altlastsanierung Berger-Deponie bezahlt je Tonne durchschnittlich ATS 1.155,-- für die Deponierung in der BMV-Deponie am Föllig. Allerdings muß weder Umsatzsteuer noch Altlastsanierungsabgabe entrichtet werden. Auch der Abfall aus den burgenländischen Altlastsanierungen Parndorf und Horitschon wurde zu diesem Preis abgerechnet. Den burgenländischen Gemeinden werden für die Einzelanlieferung in der Deponie am Föllig pro Tonne ATS 1.520,-- verrechnet. Diesem Betrag wird noch die Standortabgabe, die Altlastensanierungsabgabe und die gesetzliche Umsatzsteuer zugeschlagen.

Entsetzt zeigt sich ARGE-Sprecher Roman Rusy über die Grundhaltung der burgenländischen Grün-Landessprecherin zum Thema Altlastsanierung. Sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene wollen Grün-Politiker die Altlastsanierung forcieren und die Umweltsünden der Vergangenheit beheben. Den niederösterreichischen Grünen geht es zu langsam, die burgenländischen Grünen aber wollen die Sanierung verhindern und aus dem Thema politisches Kleingeld machen.

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