Unfallzahlen sinken leicht - Hauptunfallursache überhöhte Geschwindigkeit

KfV fordert weitere Verkehrssicherheits-Maßnahmen

Wien (OTS) - Das Kuratorium für Verkehrssicherheit fordert weiterhin die rasche Einführung des Punkteführerscheins, um notorischen Schnellfahrern einen Riegel vorzuschieben. Nicht angepaßte Geschwindigkeit war in der Woche von 16. Bis 22. März 1998 wieder die Unfallursache Nr. 1 Österreichs Straßen. 5 von 7 Verkehrstoten dieser Woche gehen auf das Konto von Raserei und Bleifuß.

Insgesamt stellt sich die Situation des Unfallgeschehens in Österreich nach 12 Wochen im heurigen Jahr jedoch positiv dar. Sind in der abgelaufenen Woche 7 Menschen tödlich verunglückt, waren es im Vergleichszeitraum des Vorjahres noch 20. Insgesamt sind in der Zeit zwischen 1. Jänner und 22. März 1998 nach vorläufigen Zahlen 151 Todesopfer zu beklagen; im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nach endgültigen Zahlen 189.

"Um von einer Trendwende zu sprechen, ist es noch viel zu früh. Die vorliegenden Zahlen geben jedoch Grund zu Optimismus", so der Geschäftsführer des Kuratorium für Verkehrssicherheit, Dkfm. Bogner. "Seit Inkrafttreten der 0,5 Promille-Grenze verzeichnen wir einen dramatischen Rückgang der Alkoholunfälle, jetzt fehlen aber noch zusätzliche Maßnahmen zur Bewußtseinsbildung und zur Steigerung der Disziplin . Dazu zählen neben sogenannten 'weichen Maßnahmen' wie z.B. Schulungen und die KfV-Kampagne zur Hebung der Gurtanlegequote auch "harte" Maßnahmen wie Punkteführerschein sowie höhere Strafen für Nichtangeschnallte.

In der Woche vom 16. Bis 22. März 1998 starben auf Österreichs Straßen 7 Menschen, 5 davon wegen nicht angepaßter Geschwindigkeit, einer durch einen Fahrfehler, ein Unfall ist noch unklar. Alkohol war bei einem Unfall Mitursache, 1 Fußgänger kam durch Fremdverschulden ums Leben und ein tödlich verunglückter Lenker war nicht angegurtet.

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