Schütz: VP-Minister Farnleitner schädigt auf das Schwerste Interessen der Landwirtschaft

Regionalförderung und Agenda 2000 für die NÖ Landwirtschaft von höchstem Interesse

St. Pölten, (SPI) - "Derzeit enthält die sogenannte Agenda 2000 betreffend der Reform der Agrarpolitik mehr Negatives als Positives", stellt der Agrarsprecher der NÖ-Sozialdemokraten, Abg. Adolf Schütz, fest. "Einen absoluten Bärendienst in diesem Zusammenhang hat allerdings VP-Wirtschaftsminister Farnleiter den niederösterreichischen Landwirten geleistet, wenn er sich für eine Abschaffung der Regionalförderung ausspricht (Bericht Salzburger Nachrichten; 20.3.1998). Während die niederösterreichische Landwirtschaft fordert, daß die Agenda 2000 keinesfalls über ihre Interessen hinweg durchgesetzt werden darf und entsprechende Förderungen weiterhin aufrecht bleiben, spricht sich der VP-Wirtschaftsminister für die Abschaffung des wichtigen Instrumentariums der Regionalförderung aus", kritisiert Schütz.****

Die Erzeugerpreise sind für die Bauern seit dem EU-Beitritt
ohnehin drastisch gesunken - obwohl die Qualität heimischer Produkte im Europavergleich überdurchschnittlich gut liegt. Es ist daher nicht einzusehen, daß seitens Brüssel drastische Erzeugerpreissenkungen geplant sind. "Wir niederösterreichische Sozialdemokraten stellen uns daher auch gegen die weitere Senkung der Ausgleichszahlungen und fordern einen entsprechenden Ausgleich im Rahmen der Landwirtschaftsförderung", so Schütz weiter. Daher sind Schritte und Aussagen, wie sie Farnleitner getätigt hat, mehr als kontraproduktiv und richten immensen Schaden an. "Es wird nun zweifellos noch schwieriger werden, den Standpunkt der Bauern in Brüssel zu vertreten", befürchtet Schütz.

"Die heimische Landwirtschaft leistet eine wertvolle Arbeit und diese muß durch leistungsgerechte Preise und eine gerechte Förderpolitik anerkannt werden. Wenn sich der niederösterreichische VP-Politiker schon nicht mit den Forderungen der niederösterreichischen Landwirte identifizieren kann, dann sollte er sich in Zukunft solcher fahrlässigen Äußerungen enthalten oder seinen Hut nehmen", stellt Abg. Schütz abschließend fest.
(Schluß) fa

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