BMW AG: Dividendenerhöhung, Berichtigungsaktien und Barkapitalerhöhung bei BMW

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* Bestes Jahresergebnis der Unternehmensgeschichte Jahresüberschuß

steigt auf 1246 Millionen Mark *
* Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Erhöhung der Dividende auf 20 DM je Stammaktie und 21 DM je Vorzugsaktie vor *
* Wechsel in Vorstand und Aufsichtsrat *

Der BMW Konzern verbesserte im Geschäftsjahr 1997 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, also das Ergebnis vor Steuern, um 868 Millionen Mark auf 2528 Millionen Mark (1996:1660 Millionen Mark). Nach Steuern wurde ein Jahres- überschuß von 1246 Millionen Mark (1996: 820 Millionen Mark) erzielt. Damit liegt das Ergebnis nach Steuern um 52 Prozent über dem Vorjahr: 1997 erreichte BMW damit erneut das beste Jahresergebnis in der Unternehmensgeschichte.

In der BMW AG beläuft sich der Jahresüberschuß - bei einer Steuerquote von 50 Prozent - auf 629 Millionen Mark (Vorjahr: 554 Millionen Mark). Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 12. Mai 1998 vor, für das Geschäftsjahr 1997 eine Dividende von 20,00 DM (1996:15,00 DM) je Stammaktie im Nennbetrag von 50 DM auszuschütten. Für die Vorzugsaktien wird eine Dividende von 21,00 DM (Vorjahr: 16,00 DM) vorgeschlagen. Insgesamt sollen damit 397 Millionen Mark (Vorjahr: 297 Millionen Mark) an die Aktionäre ausgeschüttet werden.

Im Zuge der Erfolgsbeteiligungs-Modelle von BMW werden auch die Mitarbeiter etsprechend an dem gestiegenen Ergebnis beteiligt.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung außerdem vor, das Grundkapital von BMW von derzeit 990 Millionen Mark durch Umwandlung von 198 Millionen Mark Rücklagen in gezeichnetes Kapital -also durch die Ausgabe sogenannter Berichtigungsaktien - im Verhältnis 5:1 auf zunächst 1188 Millionen Mark zu erhöhen; anschließend soll das Grundkapital im Verhältnis 12:1 um weitere 99 Millionen Mark auf 1287 Millionen Mark erhöht werden. Die neuen Aktien sollen zu einem Kurs von 1100 DM je Stammaktie und 740 DM je Vorzugsaktie angeboten werden; alle neuen Aktien sind mit Wirkung vom 1. Juli 1998 gewinn- berechtigt.

Mit der Kapitalerhöhung soll die Eigenkapitalbasis des Unternehmens deutlich gestärkt und an das starke Wachstum des Konzerns in den letzten Jahren angepaßt werden. Die verfügbaren Mittel sollen dazu beitragen, auf einer weiterhin soliden Finanzbasis umfassende Zukunftsinvvestitionen zu tätigen, insbesondere in Produktprogramme, Vertriebsstrukturen und Entwicklung der Märkte. Die Kapitalerhöhung erfolgt zu einer Zeit und in einer Form, die für die Aktionäre und das Unternehmen nachhaltige Vorteile bringt.

Mit dem Ablauf der Hauptversammlung 1998 wird Dr. Andre Leysen aus dem Aufsichtsrat ausscheiden. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, Volker Doppelfeld - derzeit Mitglied des Vorstandes von BMW und zuständig für Finanzen und Betriebswirtschaft - in den Aufsichtsrat zu wählen; Doppelfeld scheidet mit Beendigung der Hauptversammlung aus dem Vorstand von BMW aus. Zum gleichen Zeitpunkt hat der Aufsichtsrat außerdem in seiner heutigen Sitzung Günter Lorenz in den Vorstand von BMW berufen. Lorenz wird an diesem Tag die Leitung des Ressorts Finanz und Betriebswirtschaft von Doppelfeld übernehmen. Lorenz leitet bis jetzt die Sparte Finanzdienstleistungen von BMW.

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