Außenhandel mit Italien 1997 um 12 Prozent gestiegen

Handelsbilanzdefizit um fast 5 Mrd Schilling reduziert

PWK - Die Wirtschaftsbeziehungen zu Österreichs zweitwichtigstem Handelspartner Italien konnten 1997 weiter intensiviert werden, gibt der zuständige Länderreferent in der Wirtschaftskammer Österreich, Leopold Birstinger, anläßlich des heutigen Treffens von Außenminister Wolfgang Schüssel mit dem italienischen Außenminister Lamberto Dini, bekannt. Die österreichischen Ausfuhren nach Italien stiegen 1997 gegenüber dem Vorjahr von 51 Mrd auf 57,2 Mrd um 12,2 Prozent an. Die Bezüge aus Italien verzeichneten hingegen nur einen Zuwachs von 2,3 Prozent, womit Österreich sein Handelsbilanzdefizit mit dem Mittelmeerstaat um fast 5 Mrd Schilling von 11,8 auf nunmehr 7 Mrd Schilling verbessern konnte. ****

Kräftig zugenommen haben vor allem die heimischen Schnittholzlieferungen nach Italien, was in erster Linie auf die Belebung der italienischen Bauindustrie zurückzuführen ist. Überdurchschnittliche Zunahmen weisen auch die Sektoren Chemie und Metallverarbeitung (Eisen, Stahl, Metallwaren) auf. Kontinuierlich entwickeln sich seit dem EU-Beitritt die österreichischen Lieferungen im Agrar- und Lebensmittelbereich. Der Anteil dieser Produktgruppe am gesamten Italienexport hat sich seit 1995 nahezu verdoppelt. Weiters waren auch die Steigerungsraten bei den heimischen Lieferungen von Bekleidung, Möbeln, Schuhen, Prüf- und Analyseinstrumenten, Druckereierzeugnissen und Kunststoffwaren für die positiven Außenhandelszahlen mit Italien verantwortlich.

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Referat Europa II
Tel. 50105 DW 4406Dr. Leopold Birstinger

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