Klangturm als neues Feld der Medienarchitektur

Reihe Feedback im Mittelpunkt des Jahresprogrammes

St.Pölten (NLK) - Der St.Pöltner Klangturm, weithin sichtbares Wahrzeichen von Stadt und Regierungsviertel, geht nach
erfolgreichem Beginn im Vorjahr ins Veranstaltungsjahr 1998. Im Mittelpunkt steht die Veranstaltungsreihe "Feedback -Interkommunikative Installationen", die vom 22. März bis 29. November 1998 läuft. Dazu werden die dritte Klangkugel und die dritte Klangebene einschließlich Aussichtsterrasse herangezogen.
21 österreichische und internationale Künstler von Andreas Bosshard (Schweiz) bis Andreas Okopenko (Österreich) beschäftigen sich in den nächsten Monaten mit dem Thema "Rückkoppelungen und Selbststeuerungen". Die Künstler "komponieren" ihre Werke spontan an Ort und Stelle und lösen kommunikative, physiologische, psychologische und technische Feedback-Prozesse zwischen Kunstwerk und Publikum aus. Dieses Projekt entstand in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Orten, in denen sich diese Art von neuer Medienkultur schon etabliert hat. Die Akademie der Künste in
Berlin ist ebenso mit dabei wie Audio-Institutionen aus Schweden, Deutschland und Holland. Unterstützt wird die Reihe auch durch die Kunstsektion des Bundeskanzleramtes. Den Beginn macht Götz Lemberg am 22. März, der sich mit der Klangwelt des Ungeborenen auseinandersetzte und diese in der dritten Klangkugel den
Besuchern nahebringt.

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