Hochwassersituation in Niederösterreich entspannt

Schlußberichte aus den betroffenen Bezirken

St.Pölten (NLK) - Die durch anhaltende Regenfälle in Niederösterreich entstandene Hochwassersituation ist wieder entschärft. Alle Donauzubringer weisen wieder fallende Tendenz
auf, die Niederschlagsmengen für den Freitag sind im Bereich Wienerwald und NÖ Voralpengebiet mit ca. 8 Millimeter berechnet, lediglich im Stau der Nordalpen kann es in Form von Schnee zu höheren Werten kommen. Dank der Einsatzbereitschaft der freiwilligen Helfer und der seitens des Landes seit dem Hochwasser des Vorjahres getroffenen Maßnahmen liegen keine Meldungen über Sach- oder Personenschäden vor.

Im Bezirk Lilienfeld haben die Regenfälle am Mittwoch um ca. 3 Uhr aufgehört, bis dahin war der Pegel an Traisen und Gölsen stündlich um ca. 10 Zentimeter gestiegen. Mit dem Ende des Regens kam es auch wieder zu einem Rückgang der Pegelstände, beide Flüsse blieben im wesentlichen innerhalb des Gerinnebettes, es gab keine Überflutungen im Bezirk. Im Bereich Freiland sowie einer Wohnsiedlung in Lilienfeld waren konkrete Feuerwehreinsätze z.B. für die Beseitigung von abgelagertem Holz im Uferbereich erforderlich, ein 1997 in Mitleidenschaft gezogenes Anwesen in Freiland konnte erfolgreich geschützt werden. Nachdem weder Sachschäden gemeldet wurden noch Personenschäden aufgetreten sind, sind die örtlichen Feuerwehren am Morgen wieder eingerückt.

Im Bezirk Baden gab es während der gesamten Nacht in bezug auf das Hochwasser mit Ausnahme des massiven Treibgutes beim Zusammenfluß Schwechat/Triesting keine Vorkommnisse, Piesting und Leitha wiesen keinen auffallenden Wasserstand auf. Für eine akute Bedrohung wären im Bezirk insgesamt 150 Feuerwehrmänner, 91 Sanitäter und 160 Pioniere mit Gerätschaften in Alarmbereitschaft gestanden, mehr als 10.000 Sandsäcke bereitgelegen und im Krankenhaus Baden für die Evakuierung von 100 Personen Vorsorgemaßnahmen getroffen gewesen.

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