Höchtl am Telefon: Empörung bei Vereinsmitgliedern über "Spitzelaktion" der Grün-Alternativen

Niederösterreich, 19.3.98 (NÖI) In seinen heute abgehaltenen Telefonsprechstunden war der niederösterreichische VP-Nationalratsabgeordnete Dr. Josef Höchtl neben Anrufen zur "U-Bahn-Verlängerung ins Wiener Umland", zur Landtagswahl und zur Familienpolitik insbesondere mit Fragen zum Thema "Vereine" konfrontiert.****

Besorgt und verstimmt waren die Anrufer über die Vorgangsweise der Grün-Alternativen, weil diese kürzlich in einem Gemeinderat einen Antrag stellten, mit dem sie Gemeindevertreter in die Vorstände der einzelnen Vereine quasi als Kontrollore forderten. Eine beträchtliche Anzahl von Anrufern, die selbst ehrenamtlich in Vereinen tätig sind, äußerten gegenüber dem Abgeordneten die Befürchtung, daß durch die vorgeschlagene Vorgangsweise der Grün-Alternativen die Unabhängigkeit und Freiheit der Vereine verloren gehen könnte.

Für die ÖVP – so sicherte Höchtl den Anrufern zu - steht außer Frage, daß es zu keiner Verschlechterung der Rahmenbedingungen für Vereine kommen darf. "Als 'Anwalt der Vereine' lehnen wir daher sowohl die 'Spitzelaktionen' der Grün-Alternativen als auch die diskutierten Verschärfungen in einer vom Innen- und Justizministerium beabsichtigten Änderung des Vereinsrechtes entschieden ab, denn die zig-tausenden Vereine in Niederösterreich und den anderen Bundesländern leisten einen enormen Beitrag für unsere Gesellschaft. Für uns ist es ausgeschlossen, daß Personen, die ihre Freizeit opfern und in den Dienst einer guten Sache stellen, auch noch durch bürokratische Hürden in ihrer Arbeit behindert werden", schloß Höchtl.
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