Sicher heim mit Wiens Gastronomie und den Wiener Funktaxis: Das 0.5 Promille - Taxi

Wien (OTS) - Unter dem Motto "Bewahren Sie den Schein" wollen die Wiener Gastronomiebetriebe, Buschenschanken und Funktaxis den nach Absenkung der Promillegrenze verunsicherten Gästen, das Ausgehen wieder schmackhaft machen.

Den rosa Schein bewahren

Alles dreht sich um den rosa Schein, den es zu bewahren gilt, in dem man vom Angebot seines Lokales Gebrauch macht und sich ein Taxi rufen läßt, mit dem man sicher und wohlbehalten nach Hause fährt. Symbolisch werden dazu während des Aktionszeitraumes vom 23. März bis 4. April von der Wiener Gastronomie "rosa Scheine" an Gäste verteilt, die im Rahmen der Aktion als Teilnahme- bzw. Gewinnscheine dienen. Zu gewinnen gibt es täglich zwei Taxiwertkarten zu je 1000.- Schilling, sowie als Hauptpreis eine Reise für 2 Personen mit einem Wiener Funktaxi zu einem all-inclusive - Wochenende nach Kärnten zu gewinnen. Aber auch für die mitwirkenden Kellner und Taxifahrer soll sich mit der Chance auf jeweils eine attraktive Reise für zwei Personen der Einsatz lohnen.

Unerwünschte Nebenwirkungen

Daß die Absenkung der Promillegrenze bei den Autofahrern ihre Wirkung nicht verfehlt, ist begrüßenswert und lag durchaus in der Absicht der Betreiber. Was indes an unerwünschter Nebenwirkung zwar absehbar, aber in dieser Dimension sicher nicht beabsichtigt war, sind die Folgenfür die Gastronomie und Heurigen. Denn noch wesentlich ernüchtern der als die neue Gesetzeslage auf den Alkoholspiegel der Autofahrer, wirkte sich die 0,5 - Promillegrenze seit Jahresbeginn auf den Gäste- und Umsatzpegel der Betriebe aus. Den Grund dafür ortet Kommerzialrat Josef Bitzinger, Sektionsobmann der Sektion Tourismus der WK- Wien vor allem in "einer allgemeinen Verunsicherung, die dem wünschenswerten Verzicht auf das Lenken eines Autos unter Einfluß von Alkohol, fälschlicherweise mit dem Verzicht auf Unterhaltung, Ausgehen und Geselligkeit begegnet. Eine falsch verstandene Abstinenz, die niemandem nützt." (Bitzinger)

Drunter und Drüber...

Wobei es eigentlich um viel mehr, als die Promillegrenze und den Führerschein geht. Das eigentliche Ziel der Aktion sei es, erklärt Fachgruppenvorsteher Kommerzialrat Hermann Prilisauer die Hintergründe, "die Wienerinnen und Wiener einerseits zu ermuntern, sich nicht den Spaß verderben zu lassen und auf so typisch wienerische Vorlieben, wie die Einkehr und das gemütliche Zusammensein, ob nun im Restaurant, beim Heurigen, im Stammbeisel oder dem Kaffeehaus zu verzichten, andererseits ein Service anzubieten, wegen dem man gar nicht wegen der Vorschrift, sondern allein schon wegen der Bequemlichkeit gerne auf die eigene Benzinkutsche verzichtet." Aus genau diesem Grund würde man bei der gesamten Aktion auch auf den Slogan "Drunter und Drüber - Weniger oder Mehr" besonders Wert legen. Denn bei Sicherheit, Komfort und Bequemlichkeit eines Funktaxis spielen Promille nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Mehr Service

"Oder wo können Sie sonst bei der Wahl Ihres Transportmittels auf Merkmale wie Nichtraucher/Rauchertaxi, Klimaanlage, Wagentype, bargeldlose Zahlungsmöglichkeit und vieles mehr Wert legen?" fragt Helmut Postl, Geschäftsführer einer der drei Wiener Taxifunkzentralen, die sich mit ihren Flotten an dem Projekt beteiligen. Seine beiden Kollegen, Ernst Schlecht und Leo Müllner geben sich überdies überzeugt, "daß diese gleichermaßen wichtige Aktion zum Vorteil der Konsumenten und ganzer Wirtschaftszweige in unserer Stadt, der Startschuß für eine wesentlich weitreichendere Zusammenarbeit sein könnte."

(Siehe auch APA/OTS-BILD)

Weitere Informationen bitte unter :
51450 248 ( Wirtschaftskammer Wien / Sektion Tourismus)

Eine Aktion von:

Wiener Landwirtschaftskammer
Wirtschaftskammer Wien
Konzertlokalbesitzerverband
Funktaxi 31 300, 40 100, 60 1 60

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS