Vladyka: Katze ist aus dem Sack - VP wünscht keine bedarfsgerechte Kinderbetreuung

NÖVP als Verhindererpartei endgültig auf arbeitnehmerfeindlichen Kurs

St. Pölten, (SPI) - "Die endgültige Deklassierung der NÖVP in Sachen Kinderbetreuung und Familienpolitik ist nun wenige Tage vor der Wahl augenscheinlich gemacht worden.
Während wir Sozialdemokraten für eine Nachmittagsbetreuung der Kinder in Kinderkrippen, Kindergärten, Horten und Schulen plädieren, damit den Frauen die Berufsausübung ermöglicht wird, lehnt die ÖVP-Kandidatin zum NÖ-Landtag, Elisabeth Luhn, Obfrau der Kindergärtnerinnen im Bezirk Baden sowie Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Kindergärtnerinnen, dezidiert diesbezügliche Verbesserungen für die Kinder und die Familien ab. Flexiblere Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen während der Ferien, welche das Angebot für die Eltern verbessern soll, werden von der VP-Kandidatin ebenso abgelehnt wie die attraktivere Gestaltung der Nachmittagsbetreuung", kritisiert SP-Abg. Christa Vladyka ein Schreiben von Luhn an die NÖ Kindergärtnerinnen.****

"Im Gegensatz dazu stehen die Zielvorstellungen der Sozialdemokraten. Die SPÖ-NÖ hat gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Zukunftskonzepten für jeden Bezirk die Anforderungen im Bereich der Familien und der Kinderbetreuung erhoben. So zählen ausreichend Kindergartenplätze und ein entsprechendes Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen zu den wichtigsten Forderungen junger Familien in Niederösterreich. Mit dem Landtagsbeschluß des Kinderbetreuungs- und
Kindergartengesetzes wurde erstmals eine umfassende
Kinderbetreuung bis 16 Jahren ermöglicht. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen wird das Kindergartengesetz noch nachjustiert, wodurch die Kinderbetreuung den Anforderungen der Kinder und Eltern noch besser entgegenkommen soll", so Vladyka weiter.

"Mit den Zielvorstellungen der ÖVP, welche grundsätzliche unter der Überschrift "Frauen zurück an den Herd" zu beschreiben sind, können wir uns im Sinne der Chancengleichheit für Frauen in Beruf und Gesellschaft niemals anfreunden. Wir Sozialdemokraten stehen für eine neue Betreuungsqualität, für bedarfsgerechte und flexible Öffnungszeiten und die grundsätzliche Entscheidungsfreiheit für Eltern in Bezug auf die Wahl der Betreuungseinrichtung", schloß Vladyka.
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