Wiener Liberale: Studie belegt massive Probleme bei EDV innerhalb der Gemeinde

Bolena: "Seit einem Dreivierteljahr passiert nichts!"

Wien (OTS) "Eine vom Magistrat im letzten April in Auftrag gegebene Studie betreffend EDV in der Gemeinde Wien liegt seit ihrer internen Präsentation im letzten Juli offensichtlich in den Laden der Auftraggeber", so Gesundheitssprecherin Bolena heute anläßlich eines Pressegespäches.

Diese Studie ortet massive Unzufriedenheit der Kunden, vor allem im Bereich KAV-ADV, sowie Einsparungspotentiale von bis zu 50%. "Wenn man bedenkt, daß die tatsächlichen bzw. prognostizierten Verluste allein im Bereich KAV-ADV in den letzten 3 Jahren rd. 52 Mio betragen haben und bis jetzt an den Wünschen der Benutzer vorbeigeplant wurde - all dies wird in der Studie detailliert dargelegt -, dann fragt man sich, warum in den zuständigen Gemeinderatsausschüssen bis heute nicht einmal ein Wort über die Existenz der Studie an sich verlautet wurde", kritisierte Bolena.

Betreffend der Untersuchung des Bereichs Kundenzufriedenheit werden deutliche Worte gesprochen: "Aus Kundensicht versagt der KAV-ADV in allen Bereichen der Projektabwicklung (Ausnahme Grobspezifikation), Kostentreue ist kein Thema und die Qualität der gelieferten Produkte wird unterdurchschnittlich bewertet. Der KAV-ADV hat keine Rückendeckung durch die Kunden; eine Imagekorrektur ist dringend geboten. Der KAV-ADV muß fit für den Markt gemacht werden, oder er verliert rasch seine Existenzberechtigung."

"Obwohl Sofortmaßnahmen dringend empfohlen werden, geschieht seit einem Dreivierteljahr nichts. Wir fordern die zuständigen Stadträte und den Bürgermeister daher auf, rasch aktiv zu werden, und werden in der nächsten Gemeinderatssitzung drei entsprechende Anträge einbringen", so Bolena. "Die Zeiten, in denen Studien in Auftrag gegeben werden, bei Nicht-Gefallen aber weder entsprechende Maßnahmen, geschweige denn eine Diskussion über notwendige Maßnahmen durchgeführt werden, müssen vorbei sein. Es besteht akuter Handlungsbedarf", so die liberale Gesundheitssprecherin abschließend.

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