Gruber: Gesundheitspolitik - die Herausforderung der Jahrtausendwende

Einrichtungen im Sozial- und Pflegebereich entsprechend forcieren

St. Pölten, (SPI) - "Im Gesundheitswesen muß der sozialdemokratische Grundsatz, daß jeder Bürger - unabhängig von Einkommen und Alter - Anspruch auf eine bestmögliche medizinische Versorgung hat, gelten. Um diesen Anspruch auch optimal
abzusichern, sind neben der Aufbringung der finanziellen Mittel
auch die Qualität und die Effizienz des Gesundheitsbereiches sicherzustellen. Aber auch Vorsorge und Eigenverantwortlichkeit
für das eigene Leben sind wichtige Komponenten eines modernen Gesundheitswesens", stellt der Gesundheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Karl Gruber,heute fest.****

"So gehören neben dem Ausbau der Gesundheitsvorsorge und Vorsorgemedizin und der verstärkten Information zur Vermeidung von Unfällen im Haushalt, Verkehr und am Arbeitsplatz der Ausbau der Präventivdienste, die verstärkte Hilfestellung bei Suchtproblemen sowie der weiterer Ausbau der extramuralen Versorgung (Pflegedienste, medizinische Versorgung) zu den Schwerpunkten sozialdemokratischer Gesundheitspolitik", so Gruber weiter.

Der verstärkter Einsatz des Pflegegeldes für Pflegeleistungen, die weitere Umsetzung der Psychiatriereform, der weiterer Ausbau der Sozial- und Gesundheitssprengel sowie die Hebung des Kostenbewußtseins für pflegerische und medizinische Versorgung und Produkte sind weitere wichtige Forderungen der Sozialdemokraten in ihrem Zukunftskonzept für Niederösterreich. "Ein rationellerer Einsatz und Verwendung von Medikamenten sowie die Strukturreform
zur Sicherung der Finanzierung des Spitalwesens sind ebenfalls zu forcieren", schloß der Gesundheitssprecher.
(Schluß) fa

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