Keusch: RIZ-Studie des Forschungszentrums Seibersdorf bestätigt Standort Amstetten

Industrielle und verkehrstechnische Infrastruktur am besten ausgebaut

St. Pölten, (SPI) - "Nun ist es schwarz auf weiß - eine Studie des renommierten Forschungszentrums Seibersdorf im Auftrag der Arbeiterkammer bestätigt die Bemühungen der Sozialdemokraten zur Errichtung des Regionalen Innovationszentrums für das Mostviertel in Amstetten. Neben der vorhandenen industriellen Infrastruktur,
den vorhandenen Großbetrieben spricht auch die leichtere Erreichbarkeit aufgrund der guten Verkehrsinfrastruktur sowie die geographische Entfernung von ähnlichen Einrichtungen für den Standort Amstetten. Entscheidend hervorgehoben wird in der Studie, daß am Standort Amstetten auch beträchtliche Teile des Gründerpotentials der Standorte Ybbs/Donau, Wieselburg, Purgstall, Scheibbs und Pöchlarn genutzt werden können", freut sich der Amstettner SP-Abg. Eduard Keusch über das für den Bezirk positive Ergebnis der Studie.****

In der Untersuchung wurden insgesamt 52 standortspezifische Erfolgsfaktoren - beispielsweise sektorale Wirtschaftsstruktur und Infrastruktur - einbezogen. Die Studie kommt zum Schluß, das sich das vorhandene Potential für Technologie- und Gründerzentren am besten von einem zentralen Innovationszentrum Amstetten mit einem dezentralen Netz an Beratungseinrichtungen vor Ort nutzen ließe. Diese in der Studie angesprochene "Filiallösung" mit mehreren "Satelliten" des RIZ in den umliegenden Gemeinden fordert naturgemäß einen höheren finanziellen Aufwand. In diesem Zusammenhang ist auch das Land NÖ gefordert, jenen Gemeinden, welche sich für die Errichtung der notwendigen Infrastruktur bei nachgewiesenen Bedarf interessieren, eine finanzielle Hilfe anzubieten. Mit einer Filiallösung - ähnlich wie in Wr. Neustadt (Zweigstelle Ternitz und Baden) - können die unterschiedlichen Standorte auf die regionalen und lokalen Bedürfnisse besser eingehen und wichtige Synergieeffekte nutzen.

Die RIZ-Holding ist derzeit noch auf der Suche nach Standorten für die Innovations-Zentren - mit der nun vorliegenden Studie des Forschungszentrums Seibersdorf dürfte eine Vorentscheidung
gefallen sein. "Wir freuen uns über das im Sinne der Bevölkerung und der Wirtschaft unseres Bezirks ausgewiesene Ergebnis - jetzt müssen sich aber alle am Projekt beteiligten Institutionen engagiert über die weiteren Schritte im Klaren werden, damit nicht leichtfertig weitere Entwicklungsmöglichkeiten für die Region außer acht gelassen werden", so Abg. Eduard Keusch abschließend. (Schluß) fa

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200

Landtagsklub der SPÖ NÖ

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN