Kautz: Erhöhung der Pendlerbeihilfe - erster Erfolg für unsere Pendler

Weitere Änderungen zur Gegensteuerung gegen teurere Tarife notwendig

St. Pölten, (SPI) - Vor wenigen Wochen forderte SP-Abg. Herbert Kautz eine grundsätzliche Neustrukturierung der NÖ-Pendlerbeihilfe - nicht nur um den durchgeführten Teuerungen im Bereich der Tarife wirkungsvoll gegenzusteuern, sondern auch um
den tatsächlichen Belastungen der Pendler hinsichtlich der zeitlichen und der kilometermäßigen Belastung ihres Arbeitsweges gerechter zu werden. Ein erster Erfolg hat sich heute eingestellt. So wurde in der heutigen Regierungssitzung rückwirkend ab Jänner 1998 die Einkommensgrenze für Alleinverdiener - für den Genuß der Pendlerbeihilfe - auf 19.000,- Schilling festgesetzt.****

"Ein erster Erfolg, allerdings müssen weitere Schritte gesetzt werden", fordert SP-Abg. Herbert Kautz in einer ersten Stellungnahme. "Die anderen Einkommensgrenzen wurden seit dem Jahr 1993 nicht mehr angehoben, inzwischen wurden nicht nur die Tarife der Verkehrsunternehmen mehrmals angehoben (wird durch eine Koppelung der Pendlerbeihilfe an die Fahrpreise berücksichtigt), sondern die wirtschaftliche Entwicklung der eher geringen Lohn-
und Gehaltsabschlüsse schuf eine große Diskrepanz zu den überproportional gestiegenen Kosten des Pendelns", so Kautz
weiter.

"Es müssen alle Einkommensgrenzen entsprechend angehoben werden
und etwaige Anpassungen der NÖ Pendlerbeihilfe an die tatsächlichen geographischen und zeitlichen Belastungen der
Pendler angedacht werden. Nur so können wir einerseits die Auslastung und die Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel maßgeblich steigern, und andererseits den tausenden niederösterreichischen Pendlern wirkungsvoll unter die Arme greifen", fordert Kautz abschließend.
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