FP-Landesrat Hans Jörg Schimanek: "Berechnungsmethode der Kanalgebühren dringend reformbedürftig!"

Wien (OTS) - Gegen die in Niederösterreich derzeit gesetzlich vorgeschriebene Berechnungsmethode der jährlichen Kanalbenützungsgebühr sprach sich heute neuerlich der freiheitliche Landesrat Hans Jörg Schimanek aus. Schimanek fordert eine umgehende Gesetzesänderung dahingehend, daß diese Gebühr künftig nicht mehr flächenbezogen, sondern vielmehr nach dem Verursacherprinzip, also nach dem jeweiligen Wasserverbrauch, berechnet werden müsse.

"Laut Statistischem Zentralamt verbraucht ein Erwachsener im Durchschnitt pro Tag rund 150 Liter Wasser. Diesen Wert muß man der künftigen Gebührenberechnung zugrunde legen, wobei Kinder und Jugendliche bis zum Eintritt ins Berufsleben nicht mitberechnet werden dürfen. Damit würden u.a. auch jene Menschen entlastet, die -alleinstehend oder zu zweit - im ländlichen Raum in alten, flächenmäßig großen Häusern leben und oft den 13. und 14. Monatsbezug nur für Trinkwasser, Abwasserentsorgung und Müllbeseitigung auf den Tisch legen müssen", sagt Schimanek.

Derzeit ist für den Gemeindegebührenbereich LHStv. Höger verantwortlich. Bei den bevorstehenden Parteienverhandlungen über die künftige Kompetenzverteilung in der NÖ-Landesregierung will Schimanek dafür plädieren, daß alle umweltrelevanten Bereiche, wie etwa die Genehmigung von Deponien, Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung, aber auch die Zuständigkeit für Gebührenbestimmungen, nur einem einzigen Regierungsmitglied zugeordnet werden.

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Landesrat Hans Jörg Schimanek

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