Zum Lieben - Zeitgenössischer Schmuck

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Pressepreview: Dienstag, 17. März 1998, 11.00 Uhr Ausstellungsort: MAK-Studiensammlung Metall
MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst
Stubenring 5, A-1010 Wien
Ausstellungsdauer: 17. März - 29. August 1998 (Teil 1)
8. September 1998 - 28. Februar 1999 (Teil 2) Öffnungszeiten: Di - So 10.00 - 18.00 Uhr
Do 10.00 - 21.00 Uhr, Mo geschlossen

Im Mittelpunkt der Ausstellung "Zum Lieben", die in zwei Teilen in der MAK-Studiensammlung Metall zu sehen ist, steht der zeitgenössische Schmuck. Objekte aus Gold, Silber, Edelsteinen, Stahl, Kunststoff, Glas, Pappmache oder Textilien zeigen die Tendenzen der internationalen Schmuckentwicklung von den 60er Jahren bis zur Gegenwart.

In den späten 50er und frühen 60er Jahren erlebte die Schmuckkunst in Gestaltung und Aussage eine komplexe Erneuerung. Neben den Juweliersschmuck, als Einzelstück oder in Serie hergestellt, tritt das Werk des Schmuckkünstlers, der mit den zeitgleichen Strömungen in der bildenden Kunst einhergeht und in Galerien und Museen ausstellt. Durch diese Herauslösung aus dem Kommerz ändert sich die Bedeutung des Schmucks.

Entsprechend dem Informel in der bildenden Kunst beginnen Schmuckkünstler mit der Oberflächenstruktur und den Bearbeitungsmöglichkeiten des Goldes zu arbeiten. Der sterile polierte Glanz wird durch eine strukturierte Oberfläche ersetzt.

Die kinetische Kunst findet ihre Ergänzung im kinetischen Schmuck, der seine Bewegung aus der Körperbewegung erfährt. Gold verschwindet zu dieser Zeit nahezu gänzlich und wird durch Aluminium, Stahl oder Kunststoff ersetzt. Collagen und Ready-mades, Pop Art und Op Art sowie die Geometrie der Minimal Art finden in modifizierter Form Eingang in die Entwürfe.

In den 70er Jahren kommen unzählige neue Materialien auf den Markt. In Anlehnung an die Konzeptkunst kommt es zu radikalen Neuansätzen. Da die Verwendbarkeit und damit die Absetzbarkeit oft nicht mehr gegeben sind, werden in den 80er Jahren erneut traditionellere Formen aufgenommen. Vor allem jüngere Schmuckkünstler zeigen wieder üppigere Kreationen. Edelmetalle werden wieder eingesetzt.

Die Ausstellung Zum Lieben wurde mit den Objekten aus der Schmucksammlung des MAK, mit privaten Leihgaben und Ankäufen der Artothek des Bundeskanzleramtes zusammengestellt.

Schmuck von: Gijs Bakker, Tove Becken, Friedrich Becker, Manfred Bischoff, Sonja Bischur, Jürgen Bock, Martha Breis, Jesus Elisabeth Guennaibim Defner, Georg Dobler, Andreas Eberharter, Susanne Esser, Markus Felberbauer, Bernhard Fink, Verena Formanek, Ewa Franczak, Lluis Gilberga, Margarethe Haberl, Andrea Maxa Halmschlager, Susanne Hammer, Anna Heindl, Herman Hermsen, Thomas Hoke, Isabella Hollauf, Ulrike Johannsen, Traudl Kammermeier, Beppe Kessler, Esther Knobel, Friedrich Knupper, Jaroslav Kodejs, Helfried Kodre, Kurt Kubik, Gabriele Kutschera, Florian Ladstätter, Helge Larsen, Emmy von Leersum, Erika Leitner, Darani Lewers, Jacqueline Lillie, Rüdiger Lorenzen, Fritz Maierhofer, Andreas Malzach, Charles Marks, Bruno Martinazzi, Nuria Matabosch, Maximilian Maying, Gert Mosettig, Nandori, Frans von Nieuwenborg, Manfred Nisslmüller, Stefan Okolowicz, Brigitte, Pamperl, Michael Peschta, Ruudt Peters, Stephan Pral, Wolfgang Rahs, Michael Ramharter, Reinhold Relling, Hennie riem-Vies, Geoff Robert, Manfred Schmidt, Sepp Schmölzer, Veronika Schwarzinger, Peter Skubic, Leonhard Stramitz, Josef Symon, Eva Tesarik, Andreas Treykom, Angela Varga, Waltraud Viehböck, Ladena Viznerova, Karl Vonmetz, Martijn Wegmann, Franz Xaver, Ulrike Zehetbauer

Pressepreview 17. März 1998, 11.00 Uhr
Eröffnung 17. (nicht:19.) März 1998, 19.00 Uhr Ausstellungsort MAK-Studiensammlung Metall
MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst
Stubenring 5, A-1010 Wien Ausstellungsdauer 17. März - 29. August 1998 und
8. September 1998 - 28. Februar 1999 Öffnungszeiten Di - So 10.00 - 18.00 Uhr
Do 10.00 - 21.00 Uhr, Mo geschlossen MAK-Kurator Elisabeth Schmuttermeier
Führungen Sonderführungen nach Voranmeldung,
Tel. 711 36-298
Feiertage 10.4. Karfreitag 10.00-18.00 Uhr 12.4. Ostersonntag 10.00-18.00 Uhr 13.4. Ostermontag 10.00-18.00 Uhr 1.5. Staatsfeiertag geschlossen 21.5. Christi Himmelfahrt 10.00-21.00 Uhr 31.5. Pfingstsonntag 10.00-21.00 Uhr 1.6. Pfingstmontag 10.00-18.00 Uhr 11.6. Frohnleichnam 10.00-21.00 Uhr 15.8. Mariä Himmelfahrt 10.00-18.00 Uhr 26.10. Nationalfeiertag 10.00-18.00 Uhr 1.11. Allerheiligen geschlossen 8.12. Maria Empfängnis 10.00-18.00 Uhr 24.12. Heiliger Abend 10.00-15.00 Uhr 25.12. Christtag geschlossen 26.12. Stephanstag 10.00-18.00 Uhr 31.12. Silvester 10.00-15.00 Uhr 1.1. Neujahr geschlossen 6.1. Heilige 3 Könige 10.00-18.00 Uhr

Freier Eintritt 14.4. Geburtstag Rudolf von Eitelberger 17.5. Internationaler Museumstag
26.10. Nationalfeiertag
14.11. Eröffnung des Museums für Kunst und Industrie
24.12. Heiliger Abend

MAK-Eintritt öS 90,-/öS 45,- ermäßigt für Schüler, Studenten, Senioren ab 60, Soldaten, Zivil-diener, Gruppen ab 10 Personen. Freier Eintritt für Kinder bis 10, Mitglieder der MAK Art Society, Studenten der Hochschule für angewandte Kunst, Museumspaß, Arbeitslose, österr. Schulklassen.

Rückfragen & Kontakt:

MAK
Dorothea Apovnik
Tel. +43-1-711 36-233
Fax: +43-1-711 36-227
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