Kollross: Fasslabend verweigert Dialog mit den Bürgern

Verteidigungsminister fühlt sich "nicht zuständig" für die Neutralität und befürwortet erneut NATO-Beitritt

Niederösterreich (OTS) "Auch der NÖ-ÖVP-Verteidigungsminister Fasslabend verweigert in der NATO- und Neutralitäts-Frage den Dialog mit den Bürgern. In einem Fax
an die SJ hält Fasslabend fest, daß er als Verteidigungs-
minister nicht zuständig für die Neutralität ist und sich deswegen weigert, tausende von der SJ gesammelte
Unterschriften für die Neutralität und gegen den NATO-Beitritt entgegenzunehmen", sagte heute SJ-Niederösterreich Chef
Andreas Kollross.

Kollross: "In seinem Fax an die SJ bekräftigt Fasslabend überdies, daß er für einen NATO-Beitritt Österreichs eintritt. Offenbar ist sich Fasslabend nicht des Zusammenhanges
zwischen der Frage eines NATO-Beitritts und der Neutralität bewußt. Fasslabend beweist hiermit erneut seine
erschreckende politische Unkenntnis."

"Die Reaktion Fasslabends auf unsere Initiative deckt sich
mit der generellen Dialogverweigerung der
niederösterreichischen ÖVP. Offenbar sind den Schwarzen in
dieser Frage die Anliegen und Sorgen der Mehrheit der
Bevölkerung egal", meinte er.

"Pröll plakatiert, daß er durchsetzungsfähig ist: Den Beweis hierfür soll er nun endlich antreten, indem er seinen
Parteifreund, Minister Fasslabend, in der NATO-Frage
zurückpfeift. Tut er das nicht, beweist auch er, daß ihm die Meinung der Mehrheit der Niederösterreicher egal ist", schloß Kollross.
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