Publizistische Grundhaltungen gewürdigt

Leopold Kunschak-Preis für "morgen" und Prof. Ströbitzer

St.Pölten (NLK) - Mit dem Leopold Kunschak-Preis 1998 wurden
auch Niederösterreicher bedacht: Das Redaktionsteam der
Zeitschrift "morgen" erhielt den Leopold Kunschak-Pressepreis, der ehemalige Chefredakteur der NÖ Nachrichten, Prof. Hans Ströbitzer, den Kunschak-Wissenschaftspreis.

Prof. Ströbitzer wurde für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Publizistik und Zeitgeschichte ausgezeichnet. In 30 Jahren Tätigkeit als Chefredakteur der NÖN habe Ströbitzer zur grundsatzpolitischen Profilierung im Sinne des christlichen Sozialreformers Leopold Kunschak beigetragen, stellte Univ.Prof.
Dr. Herbert Schambeck als Leiter der Begutachtungskommission fest. Ströbitzer ist auch Autor wichtiger Publikationen: Er verfaßte Biographien über den ehemaligen Landeshauptmann Andreas Maurer, über den früheren Diözesanbischof Dr. Franz Zak ebenso wie Bücher über die NÖ Raiffeisengeschichte, über die neue Landeshauptstadt und über "70 Jahre Niederösterreich".

Dr. Hans Magenschab, seit 1990 Chefredakteur des "morgen", führte nach dem ersten Chefredakteur György Sebestyen die Zeitschrift mit einem Redaktionsteam weiter, dem der Architekt
Prof. Peichl ebenso angehörte wie die Schriftstellerin Jeannie Ebner, die Autoren Peter Marginter und Peter Weiser, der Kunsthistoriker Rupert Feuchtmüller und andere. Bisher erschienen 117 Nummern der "Kulturzeitschrift aus Niederösterreich". Mit dem Kunschak-Preis wurde der Beitrag der Zeitschrift "morgen" zur Verstärkung des niederösterreichischen Landesbewußtseins und das Bemühen gewürdigt, den Menschen ein zeitgemäßes Bild ihrer engeren Heimat zu vermitteln.

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