Gebert: Verbesserung der Eisenbahninfrastruktur für die Anrainer

Belästigungen für die Anrainer gehören beseitigt

St. Pölten, (SPI) - "Am Beispiel von Fischamend wird augenscheinlich, daß die Lärmbelästigung von Anrainern entlang von Schienen schon teils unerträglich ist. Die vorgeschriebenen Pfeifsignale an unbeschrankten Bahnübergängen rauben nicht nur die Nachtruhe, sie beeinträchtigen auch die Lebensqualität bei Tage. Der Wunsch nach der Errichtung entsprechender Sicherheitseinrichtungen, wo diese Pfeifsignale entfallen können, wir von den ÖBB unter Hinweis auf die Kostenfrage abgelehnt. Während in Niederösterreich die ÖBB solche Sicherheitseinrichtungen von den Gemeinden bezahlt sehen will,
gibt es in anderen Bundesländern entsprechende Verträge, die ein Kostensplitting vorsehen", kritisiert der Schwechater SP-Labg. Richard Gebert die gängige Praxis der ÖBB.****

" Hier sind die verantwortlichen Stellen des Landes Niederösterreich aufgerufen, endlich für Abhilfe dieser unhaltbaren Situation zu sorgen. Es kann nicht angehen, daß die Anrainer für die technisch veraltete Infrastruktur entlang mancher Bahnstrecken mit ihrer Gesundheit und dem Verlust an
Lebensqualität bezahlen müssen. Eine entsprechende Initiative ist auch aus Gründen der Verkehrssicherheit zu befürworten, da die unbeschrankten Bahnübergänge eine besonders hohe Unfallhäufigkeit aufweisen", so Labg. Gebert abschließend.
(Schluß) fa

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