Auer: Den Jugendlichen die Neugier an Drogen nehmen

Weiter verstärkte Aufklärung einhergehend mit Rahmenbedingungen für gesunde Familienverhältnisse

St. Pölten, (SPI) - "Der Zuspruch Niederösterreichs Jugendlicher zu neuen Designerdrogen und Inhalaten, aber auch zur Droge
Alkohol, ist weiter im Steigen - und dies trotz verstärkter Anstrengungen in Richtung Aufklärung und Prävention. Zumindest beim Alkohol zeigen verstärkte Kontrollen der Exekutive im Straßenverkehr erste Erfolge, bei den Designerdrogen und Inhalaten ist aber weiter ein steigender Konsum festzustellen.
"Designerdrogen - wie Ecstasy - sind eine Modeerscheinung, die Neugier scheint das Wissen um die Gefährlichkeit des Drogenmißbrauchs zu verschleiern", so die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten, SP-Labg. Helene Auer, heute in einer Stellungnahme.****

Niederösterreich hat auf Initiative von Landesrat Ewald Wagner 40 Millionen Schilling für Suchtgiftbekämpfung, Prävention und Aufklärung zur Verfügung gestellt. Doch nicht nur seitens der Politik, auch in der Familie muß dem Problem mit mehr Offenheit
und Akzeptanz gegenübergetreten werden. Gespräche der Eltern und Erziehungsberechtigte mit den Jugendlichen können oft mehr
bewirken als eine noch so gute Anti-Drogenkampagne. Nicht nur
Kinder aus "Problemgruppen" sind betroffen, auch Jugendliche aus normalen Familien, welche den kurzen Höhepunkt der Suchtgifte und des Alkohols suchen, fallen dem Drogenmißbrauch anheim.

"Zukunftschancen und eine gute Ausbildung für die Jugendlichen, sinnvolle Freizeitbeschäftigungen und Rahmenbedingungen für gesunde Familienverhältnisse und ganz besonders ein Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Kindern sind ebenso wichtige Grunderfordernisse für eine erfolgreiche Drogenpolitik
wie fachmännische Aufklärung und Prävention. Hier ist die Politik mehr denn je gefordert, ihre Aufgaben wahrzunehmen und die
richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen", so Auer abschließend. (Schluß) fa

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