Vladyka: Kinderbetreuung für Familien oft von existentieller Bedeutung

Niederösterreich muß dem Bedarf an Betreuungsplätzen Rechnung tragen

St. Pölten, (SPI) - "Mit dem Landtagsbeschluß des Kinderbetreuungs- und Kindergartengesetzes wurde erstmals eine umfassende Kinderbetreuung von 0 bis 16 Jahren ermöglicht.
Aufgrund der bisherigen Erfahrungen wird das Kindergartengesetz
noch nachjustiert, wodurch die Kinderbetreuung den Anforderungen
der Kinder und Eltern noch besser entgegenkommen soll, wobei aber konservativen Experimenten, wie der ausschließlichen Bevorzugung einer Betreuungsart, eine klare Absage erteilt werden muß", stellt SP-Abg. Christa Vladyka heute fest.****

"Ebenso ist mit den nun beschlossenen Details der neuen Familienförderung mehr soziale Treffsicherheit und Gerechtigkeit, eine maßgebliche Steigerung der Förderung der Familien sowie eine weitere Forcierung beim Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen garantiert. Die Sozialdemokraten haben sich hier maßgeblich durchgesetzt und der ausschließlichen Bevorzugung von Besserverdienenden eine klare Absage erteilt", so Vladyka weiter.

"Zusätzlich zu diesem "Familienpaket des Bundes” sind auch die Landesregierungen gefordert - vor allem wenn es darum geht, dem Bedarf für den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen Rechnung
zu tragen. Seitens des Bundes werden wieder 600 Millionen
Schilling für den Ausbau von bedarfsgerechten, ganztägigen Kinderbetreuungseinrichtungen bereitgestellt und die Länder sind aufgefordert, diesen Betrag - wie im vergangenen Jahr - wieder auf 1,2 Milliarden Schilling zu verdoppeln. Nun ist es wichtig, die entsprechenden Projekte rasch zu prüfen und beim Bund um die Förderung einzureichen”, stellt die Abgeordnete weiter fest.

"Mit der Umsetzung vieler sozialdemokratischen Forderungen wurde
ein großer Schritt vorwärts in Richtung verstärkter Familienförderung und der Herstellung von mehr Verteilungsgerechtigkeit getan. Weiters wurden den sozialdemokratischen Zielsetzungen zur Bereitstellung von zusätzlichen Kinderbetreuungseinrichtungen - bedarfsgerecht und ganztägig - Rechnung getragen. Im Sinne unserer Familien und der berufstätigen Frauen freuen wir uns über dieses beschlossene "Familienpaket”, das besonders für die einkommensschwächeren Gruppen eine existentielle Verbesserung darstellt”, so Vladyka abschließend.
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