Cerwenka: Integration behinderter Kinder in Niederösterreichs Schulen

Novelle des NÖ Pflichtschulgesetzes soll nahtlosen Übergang von der Volks- zur Hauptschule garantieren

St. Pölten, (SPI) - Im Bereich der Integration behinderter Kinder
- also Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf - wurde in Niederösterreich in den letzten Jahren viel bewegt, im Bereich der Volksschulen sind wir geradezu vorbildhaft. Allerdings gibt es im Bereich der Hauptschulen noch gewisse hemmende Bestimmungen im NÖ Pflichtschulgesetz, welche eine erfolgreiche Integration
behindern", stellt der Schulsprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Helmut Cerwenka, heute in einer Aussendung fest.

"Das Bemühen von Landesrätin Traude Votruba um eine Novelle zum NÖ Pflichtschulgesetz - zur Schaffung einer nahtlosen Fortführung der Integration von der Volksschule bis in die Hauptschule - ist
deshalb sehr zu begrüßen. Wir müssen praktikable Voraussetzungen für die Integration von Kindern mit sonderpädagogischen Förderbedarf auch in den Hauptschulen schaffen - hier gehören einige Bestimmungen einfach noch "abgerundet", so Cerwenka weiter.

"Die NÖ Sozialdemokraten vertreten die Meinung, daß die Fortschreibung der Integration von der Volksschule nahtlos in die Hauptschule übergreifen muß, um den Kindern eine wirkliche Chancengleichheit und eine entsprechende Ausbildung zu
ermöglichen. Die Integration mit sonderpädagogischen Unterricht darf nicht mit der Volksschule enden, die derzeit zweifellos vorhandene Unzufriedenheit und manche Unklarheiten müssen
beseitigt werden", so der SP-Schulsprecher. "Wir haben eine große soziale Verantwortung - denn die Chancen auf ein erfülltes und erfolgreiches Leben der Kinder werden entscheidend durch die Ausbildung und die erfolgreiche Integration bestimmt", schloß Cerwenka.
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