Ausweitung des österreichischen Obstbaues

Wien (OTS) - Aus einer Erhebung des Österreichischen
Statistischen Zentralamtes im Juni 1997 geht hervor, daß die Obstanlagen in Österreich in den letzten Jahren um 8 Prozent zugenommen haben. Insgesamt wird in rund 5.100 Obstbaubetrieben auf einer Gesamtfläche von 12.000 Hektar (+ 13%) hochwertiges Tafelobst erzeugt. Der Schwerpunkt des Obstbaues liegt nach wie vor in der Steiermark (58% der Betriebe, 66% der Fläche), gefolgt von Niederösterreich mit 1.700 Hektar, dem Burgenland mit 1.000 Hektar und Oberösterreich mit 800 Hektar. In den übrigen Bundesländern sind die intensiv genutzten Obstanlagen nur von untergeordneter Bedeutung.

Ausgeweitet wurden vor allem die Apfelanlagen (7.100 ha; 4%) und auch bei den Birnenanlagen war ein Anstieg der Fläche auf insgesamt 500 Hektar (+ 8%) zu verzeichnen. Starke Zuwächse verzeichneten Kirschenanlagen mit einer Steigerung von 71% auf über 100 Hektar und Zwetschkenanlagen (+ 57%) auf nunmehr 440 Hektar. Ebenso wurden die Marillenflächen erweitert (+ 42%), während die intensivgenutzten Pfirsichflächen um 17% auf 400 Hektar verringert wurden.

Mit Ausnahme der Roten und Weißen Ribisel verzeichneten alle sonstigen Beerenobstanlagen starke Flächenzuwächse: Ananas- Erdbeeren 26%; Schwarze Ribisel 38%; Hollunder 51%; Brombeeren 54%, Himbeeren 70%.

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