AK-Dirnberger: OMV Vorstand muß gehen

Verhalten der OMV erzwingt amtliche Preisregelung bei Benzin

Wien (OTS) - Die Entwicklung des Benzinpreises in Österreich
zeigt, daß in diesem Bereich Marktmechanismen nicht funktionieren. Die OMV nutzt ihre Monopolstellung zum Nachteil aller Österreicher schamlos aus, sagt AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) und fordert: "Die Bundesregierung hat deshalb dafür Sorge zu tragen, daß dieser OMV Vorstand zurücktritt und der Benzinpreis in Österreich wieder amtlich geregelt wird".

Während die Preise für Rohöl auf den internationalen Märkten sinken, scheut sich die OMV dank ihrer Monopolstellung nicht, die Benzinpreise zu erhöhen. Die AK hat mit mehreren Untersuchungen nachgewiesen, daß die OMV Preissenkungen bei Mineralöl nicht an die Konsumenten weitergibt und ihre Monopolstellung ausnutzt, kritisierte Dirnberger. "Die Verantwortlichen in der OMV wurden lange genug gewarnt, nun ist es Zeit, daß Schüssel und Klima diesem Treiben der OMV-Bosse ein dramatisches Ende setzten. Nicht nur, daß die OMV Preissenkungen nicht weitergibt, kündigt das Unternehmen trotz ständig steigender Gewinne hunderte Arbeitnehmer. Diese Form von "KApitalismus pur" ist nicht länger erträglich".

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