Gebert: "Ostbahn-Shuttle" - VOR-Studie für eine Neugestaltung des Busverkehrs

Neugestaltung des öffentlichen Verkehrs in den Bezirken Schwechat und Bruck

St. Pölten, (SPI) - Die Präsentation des Projektes "Ostbahn-Shuttle" liegt nun mittlerweile 2 ½ Jahre zurück und dank der Initiative des Schwechater SP-Abg. Richard Gebert könnte die Realisierung dieses innovativen Busverkehrsystems im Nahbereich
der Bundeshauptstadt Wien nähergerückt sein. Gestern, Donnerstag, trafen sich Bürgermeister der Bezirke Schwechat und Bruck zu einer Info-Veranstaltung betreffend Ostbahn-Shuttle. Dabei wurde vom Leiter des Geschäftsbereichs "Bahn-Bus" der ÖBB, Hrn. Ing. Bittmann, berichtet, daß der Verkehrsverbund Ostregion (VOR) eine Studie für eine bessere Vernetzung von Bahn und Bus sowie eine Neugestaltung des öffentlichen Busverkehrs im Nahbereich von Wien in Auftrag gegeben hat. Diese Studie wird von der Firma IPE durchgeführt, mit konkreten Ergebnissen ist im Herbst dieses
Jahres zu rechnen.****

"Gerade im Hinblick auf die aktuelle Situation im Süden Niederösterreichs und der ständig steigenden Pendlerströme ist es höchst an der Zeit, neue Konzepte und innovative Lösungsvorschläge zu entwickeln. Dazu gehören solche engagierte Projekte wie das "Ostbahn-Shuttle", welches in echter Zusammenarbeit mit den
Bürgern konzipiert wurde", stellt der Schwechater SP-Labg. Richard Gebert fest.

Zur Erinnerung: Der Gramatneusiedler Bahnhofsvorstand Johann Schwarzott griff die Meinungen der Fahrgäste auf und konzipierte mit der damaligen Kraftwagenbetriebsleitung der ÖBB ein Bus-Rundlinienkonzept für die Regionen nächst der Ostbahnstrecke. Die parallel neben der Ostbahn geführten Buslinien Richtung Wien sollten eingestellt werden, dafür würden Rundkurse - sogenannte Bus-Shuttles - zu den Bahnhöfen Himberg, Gramatneusiedl und Götzendorf verkehren. Zwar wäre ein einmaliges Umsteigen Bus/Bahn notwendig, allerdings würden sich die Reisezeiten für die Pendler um bis zu 60 Prozent verringern und die Bahn erhielte einen Auslastungsschub. Angesichts der ohnehin zunehmenden Parkraumbewirtschaftung in den Wiener Bezirken und der damit einhergehenden Parkplatznot für die niederösterreichischen Pendler sicher ein revolutionäres Konzept.

"Die nun in Arbeit befindliche Studie ist ein erster Schritt in Richtung Attraktivierung und Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs sowie der effizienteren und besseren Vernetzung von
Bahn und Bus. Die Auslastung des öffentlichen Verkehrs insgesamt -also Bus und Bahn - könnte durch ein neues Konzept maßgeblich gesteigert werden, für die tausenden Pendler ist eine wirklich maßgebliche Fahrzeitreduktion zu erwarten. Für Niederösterreich gilt es, wirklich umsetzbare Konzepte zu nützen und den Pendlern eine tatsächliche Alternative zum privaten Pkw anzubieten. Nun
gilt es, das Projekt nach den derzeitigen Anforderungen und Gegebenheiten im Rahmen dieser Studie zu aktualisieren und etwa in einer Vorstufe für die jeweiligen Regionen und Bezirke ein Bus-Linien-Konzept zu erarbeiten. Wir setzen in so innovative Nahverkehrsprojekte wie das "Ostbahn-Shuttle" große Hoffnungen",
so Abg. Gebert abschließend.
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