Bartenstein und Amon verweigern Konfrontation mit Scientologen

"Amtsmißbrauch und Verweigerung der fairen Diskussion"

Wien (OTS) - Die Sprecherin der Scientology Kirche Wien, Andrea Westhoff, warf heute den führenden "Sekten-Sprechern" der ÖVP, Familienminister Martin Bartenstein und den ÖVP-Abgeordneten Werner Amon, "Amtsmißbrauch" und "Verweigerung der fairen Diskussion" vor.

Bartenstein benutze seine Position als Minister dazu, Einfluß auf Medien auszuüben, damit diese seine einseitige Kampagne gegen Neue Religiöse Bewegungen nicht stören würden. Sowohl Bartenstein als auch Werner Amon verweigern gleichzeitig beharrlich eine faire Diskussion mit Scientologen. So verweigerte Bartenstein gestern gegenüber der ZIB3 eine Konfrontation mit Scientologen.

Werner Amon wiederum ließ vor ein paar Tagen eine Podiumsdiskussion zum Thema Scientology in einer Handelsakademie in der Steiermark platzen, da er einer fairen Diskussion, wie sie von den Veranstaltern durchgeführt werden sollte, nicht zustimmte. Amon würde nur kommen, wenn nur ein Scientologe anwesend wäre und sich drei Gegnern stellen würde. Amons "Logik": Scientology sei eine Minderheit, er jedoch vertrete durch seine Partei ein Drittel der Bevölkerung. Deshalb müsse auch bei einer Diskussion die "Gegnerschaft" in der Mehrzahl sein.

"Bartensteins und Amons zweifelhaftes Verhalten zeigt deutlich auf, daß ihre einseitige Propaganda nur aufrechtzuerhalten ist, solange keine kritische Stimme dagegen spricht", so Andrea Westhoff.

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