Hofbauer: Österreichische Benzinpreispolitik ist Schlag ins Gesicht der Autofahrer

Schröpfaktionen der Öl-Multis müssen ein Ende haben

Niederösterreich, 13.3.1998 (NÖI) Als einen Schlag ins Gesicht der Pendler, die gezwungen sind, tagtäglich mit dem Auto zu ihrem Arbeitsplatz zu fahren, bezeichnete LAbg. Johann Hofbauer die neueste Verteuerung des Benzinpreises um bis zu 60 Groschen. Österreich liegt nun europaweit an der Spitze, was überhöhte Benzinpreise betrifft. Das ist ein sehr trauriger Rekord. ****

Hofbauer forderte in diesem Zusammenhang alle Öl-Multis und insbesondere die OMV auf, mit ihren Schröpfaktionen aufzuhören. Es kann nicht sein, daß die Rohölpreise auf dem tiefsten Stand seit Jahren sind und der Benzin immer teurer wird. "Wir werden uns
dieser unfairen und schäbigen Preispolitik sicherlich mit aller Kraft entgegenstellen. Es kann nicht sein, daß sich Öl-Multis a la OMV bereichern und den Autofahrern dabei das Geld aus der Tasche ziehen."

"Es wäre hoch an der Zeit, wenn sich endlich auch Bundeskanzler Klima gegen diese Schröpfaktionen einsetzen würde. So ist ja die OMV noch immer zu 30 Prozent in staatlichen Händen. Sein Einfluß wäre jetzt gefragt", betonte Hofbauer.

- 1 -

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI