Karl Habsburg verurteilt Schwarzmarktgeschäfte bei Fußball-WM

Wien (OTS) - Mit dem Kartenverkauf für die Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich beschäftigt sich heute das Europäische Parlament in seiner Dringlichkeitsdebatte. Karl Habsburg, der sich vehement für die Aufnahme eines entsprechenden Antrages in die heutige Tagesordnung eingesetzt hat, verurteilt "die Schwarzmarktgeschäfte und die Monopolisierung des Verkaufs eines Teils der Eintrittskarten durch Reiseveranstalter". Kritisiert wird in dem Antrag unter anderem, daß "der Verkauf der Eintrittskarten zur Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich in ihrer überwiegenden Mehrheit für die französichen Staatsbürger reserviert ist". Der Zugang zu den Spielen, so Karl Habsburg, "muß auch Fußballfans aus anderen Ländern zu fairen Preisen offen stehen."

Mit dem Problemen des Kartenverkaufs hatte sich bereits die Europäische Kommission beschäftigt. Der Verkauf von Eintrittskarten ist eine Wirtschaftstätigkeit die den Gemeinschaftsbestimmungen und somit auch den Wettbewerbsregeln unterliegt.

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