Toms: Verfehlte SP-Nahverkehrspolitik am Beispiel Franz Josefsbahn

VP NÖ fordert Nahverkehrsausbau statt Semmering-Bahntunnel

Niederösterreich, 12.3.1998(NÖI) Die Franz-Josefs-Bahn ist ein Musterbeispiel für die verfehlte sozialistische
Nahverkehrspolitik. So wurden auf Initiative der Sozialisten Millionen Schilling an Steuergeldern in die "Ausschmückung" von Bahnhöfen gesteckt, die dann geschlossen wurden. Viele dieser neu geschmückten Bahnhöfe werden nun aber nicht einmal mehr besetzt, so zum Beispiel in Vitis, Allentsteig und Irnfritz. Trotz
erfolgter Elektrifizierung der Franz-Josefs-Bahn konnte aber die ÖBB noch immer nicht dazu gebracht werden, die Fahrzeiten zu verkürzen, kritisierte LAbg. Bernd Toms.****

Anstatt sich für den Ausbau des Nahverkehrs im Sinne der niederösterreichischen Pendler einzusetzen, investieren die Sozialisten lieber in unnötige Verschönerungsaktionen, oder wollen 20 Milliarden Schilling in einen unnötigen Semmering-Bahntunnel verpulvern. Um 20 Minuten schneller in Triest zu sein und dafür aber 20 Milliarden Schilling aus den Taschen der Steuerzahler zu entwenden, ist wirklich nicht der richtige Weg einer sinnvollen Nahverkehrspolitik, so Toms weiter.

Ich fordere daher die niederösterreichischen Sozialisten noch einmal auf, auf den Boden der Realität zurückzukommen und eine wirkliche Nahverkehrspolitik zu beginnen. Es ist nämlich nicht genug Geld da, um es in einen sinnlosen Tunnel zu vergraben,
betonte Toms.

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