ARBÖ zu den Spritpreisen: Trotz angekündigter Senkung um 10 Groschen zahlen Österreichs Kraftfahrer immer noch täglich 5 Millionen Schilling zu viel für Sprit

Wien (ARBÖ) - Die heute angekündigte Spritpreissenkung um 10 Groschen ist nach Meinung des ARBÖ völlig unzureichend. Nach Berechnungen des ARBÖ zahlen Österreichs Kraftfahrer täglich um 6,5 Millionen Schilling zuviel an Spritkosten, nach der
Minisenkung um 10 Groschen bleiben immer noch 5 Millionen
Schilling täglich zuviel an Spritkosten.

Aufgrund der ständig fallenden Rohölpreise der letzten Wochen fordert der ARBÖ eine weitere Senkung der Treibstoffpreise um mindestens 40 Groschen.

Die auf den tiefsten Stand seit vier Jahren gefallenen Rohölpreise wirken sich zudem nun auch auf die
Fertigproduktpreise, zum Beispiel am Spotmarkt in Rotterdam, der stets von der Mineralölwirtschaft als Preisbarometer herangezogen wird, aus.

Einer sofortigen weiteren Preissenkung stehen daher, nach
Meinung des ARBÖ, keinerlei Argumente mehr entgegen.

Einige Provokationen bei der Preisgestaltung gab es heute ebenfalls: So meldeten sich erboste Autofahrer beim ARBÖ, die sich beschwerten, daß bisherige Billig-Tankstellen im Raum Mödling in Niederösterreich den Abgabepreis über Nacht um bis zu 65 Groschen pro Liter erhöht hatten.

ARBÖ-Recherchen bei günstigen Tankstellen im Großraum von Wien bestätigten Preiserhöhungen um bis zu 35 Groschen in der letzten Nacht.

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