Tourismusförderung: Kammer voll hinter Minister Farnleitner

Haftungsrahmen für Strukturverbesserung unbedingt notwendig - Kröll: Aufbruchsstimmung für Marktbearbeitung nutzen

Wien (PWK) - Die Bundessektion Tourismus steht in der Frage des Sieben-Milliarden-Haftungsrahmens für Tourismusbetriebe voll hinter Wirtschaftsminister Hannes Farnleitner. Jede Verzögerung der bereits mehrmals angekündigten Förderung wird strikt abgelehnt. "Die Haftung des Bundes zur strukturellen Verbesserung der Betriebe ist eine unbedingte Notwendigkeit", betont Bundessektionsobmann ****

Komm.Rat Hansjörg Kröll. Die Abwicklung sollte über die Tourismusbank ÖHT erfolgen, die die größte Erfahrung bei Restrukturierungsmaßnahmen hat und bereits "Gewehr bei Fuß" steht.

Die Fremdenverkehrswirtschaft ist dem Wirtschaftsminister dankbar für die Initiative und lehnt jede Verzögerung durch das Finanzministerium ab. "Es kann nicht sein, daß der Finanzminister gegen die Interessen des Tourismus handelt".

Die Branche braucht, wie Kröll weiter hervorhebt, auch unbedingt die neue Aktion zur Marktbearbeitung (Stichwort: "Tourismus-Scheck") in Höhe von 100 Millionen Schilling. Davon sollen bekanntlich je 50 Millionen vom Finanzministerium und von den Bundesländern aufgebracht werden. "Die heute zu Ende gehende Internationale Tourismus Börse in Berlin war von Optimismus und einer ausgesprochenen Aufbruchstimmung geprägt. Wir brauchen daher eine aufgeschlossene Haltung des Finanzministers. Wir müssen die günstige Situation für verstärkte Maßnahmen zur Marktbearbeitung nutzen", betont der Sektionsobmann. Es dürfe nicht sein, daß die Anliegen des Tourismus auf taube Ohren stoßen.

Als negatives Beispiel nannte Kröll die vom Finanzminister erst jüngst abgelehnte Gleichstellung im Strombereich. Auch bei der Getränkesteuer werden Maßnahmen zugunsten der Gastronomen unumgänglich sein. "Wenn sich durch die verschärfte Promilleregelung das Konsumverhalten der Kunden signifikant verändern sollte, treffen die Umsatzrückgänge aber nicht nur die Wirte, auch den Finanzminister".

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