LIF-Hack zum Praterkonzept: Die Zeit drängt! Konkretisierung des Rahmenplanes muß schnellstmöglich erfolgen!

Internationaler städtebaulicher Wettbewerb ist durchzuführen

Wien (OTS) - Positiv äußerte sich heute Mag. Michaela Hack, liberale Gemeinderätin, zu der von Planungsstadtrat Dr. Görg und Finanzstadträtin Mag. Ederer geäußerten Absichtserklärung, den Wiener Prater attraktiver zu machen. "Es wird höchste Zeit, daß sich die Wiener Stadtregierung dazu bequemt, einen wichtigen Stadteil Wiens neu zu gestalten. Den seit Oktober 1997 erfolgenden Ankündigungen müssen nun endlich Taten folgen", so Hack. Eigenartig erscheine ihr allerdings, daß bei der heutigen Vorstellung das zukünftige Management noch nicht präsentiert worden sei.

"Werde das präsentierte Konzept nicht baldigst konkretisiert und umgesetzt, drohe der Stadt Wien durch den Bau der beiden geplanten Freizeitparks in Ebreichsdorf und in der SCS ein Kaufkraftabfluß von bis zu 25%", warnte Hack. "Der von der Wiener Stadtregierung vorgesehene Zeitplan muß genauest eingehalten werden. Der städtebauliche Rahmenplan und das Betriebskonzept sind bis spätestens Mai 1998 nachzureichen.", urgierte Hack. Damit die Architektur bei diesem Projekt nicht dem Zufall überlassen bleibe, sei sicherzustellen, daß hier ein internationaler städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt werde.

Erfreut zeigte sich die liberale Gemeinderätin über den Plan der Wiener Stadtregierung, die Aufwertung des Praters durch die Einbeziehung von Privatkapital zu finanzieren. "Diese Public-Private-Partnership (PPP)-Modelle stellen ein Kernstück der liberalen Wirtschaftspolitik dar. Daß sie auch bei der Ausgestaltung des Praters zur Anwendung gelangen sollen, zeigt einerseits von der Lernfähigkeit des Planungsstadtrates Dr. Görg, andererseits aber auch von der Überzeugungskraft liberaler Wirtschaftspolitik", so Hack.

Kritik äußerte Hack hingegen an dem Fehlen eines schlüssigen Verkehrskonzeptes. Dieses müsse noch nachgereicht werden. Die liberale Planungssprecherin erinnerte in diesem Zusammenhang noch einmal an die Forderung des Liberalen Forums, durch den gleichzeitigen Beginn von drei Bauetappen (Praterstern-Stadlau; Stadlau-Praterstern; Praterstern-Schottenring) die U2/5 bereits 2005 fertigzustellen und damit den Prater sobald wie möglich an das öffentliche Verkehrsnetz anzubinden. "Die Baudauer könnte damit um mindestens zwei Jahre verkürzt werden", so Hack. Im Zuge der Praterumgestaltung müßte auch der Knoten Praterstern saniert werden. "Dessen derzeitige Gestaltung ist wahrlich keine Visitenkarte für ein zukünftiges Tourismuszentrum Prater", so Hack abschließend.

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