Berger-Deponie:

Keine Gefahr für Wasserbezieher

St.Pölten (NLK) - Zu Medienberichten über "tickende
Umweltbomben" stellte Bezirkshauptmannstellvertreter Dr. Heinz Zimper fest, daß bis jetzt auf der Berger-Deponie 550.000 Tonnen geräumt wurden, und zwar durchwegs nicht gefährliche Abfälle. Zur Zeit stehe die Räumung jenes Abschnittes an, der im Vorjahr vom Grundwasseranstieg betroffen war. Dabei wäre man durch Voruntersuchungen bereits darauf hingewiesen worden, daß im Grundwasserbereich teilweise mit Fässern zu rechnen ist,
keineswegs aber in den kolportierten Mengen. Zum einem habe ein Absinken des Grundwasserspiegels verhindert, daß das Material ausgeschwemmt werde. Zum anderen hätten die permanenten Untersuchungen der Grundwasserströme gezeigt, daß keine Gefahr für die Wasserbezieher bestehe. Es werden auch weiterhin alle Anstrengungen unternommen, um den Abfall, der sich noch in der Deponie befindet, plangemäß zu räumen. Es bestehe aber kein Grund zur Beunruhigung, da alle Messungen keine Schadstoffbelastungen zu Tage gefördert hätten, die über das übliche Maß hinausgehen.

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