Ghega-Bahn soll Weltkulturerbe werden:

Alliance for Nature: Chancen stehen gut

St.Pölten (NLK) - Was haben die Chinesische Mauer, die
Akropolis in Athen, der Kreml und der Rote Platz in Moskau mit der Altstadt von Salzburg und Schloß und Schloßpark von Schönbrunn gemeinsam? Sie alle sind Weltkulturerbestätten. Nun soll auch die altehrwürdige Ghega-Bahn über den Semmering Weltkulturerbe werden:
Die Ghegabahn ist laut einer Studie die erste Hochgebirgsbahn der Welt und könnte als erste Eisenbahn von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt werden. Die Alliance for Nature bemüht sich bereits seit 1993, die Ghega-Bahn von der Weltkulturerbe-
Konvention anerkennen zu lassen, die weltweit Landschaften und Kulturen vor dem Verfall oder der Zerstörung schützt und für künftige Generationen erhält. Wie der Generalsekretär der Alliance for Nature, Dipl.Ing. Christian Schuhböck, gestern abend am Semmering erklärte, stünden die Chancen sehr gut, daß das Weltkulturerbe-Komitee zugunsten der Ghega-Bahn entscheidet. Der
Bau des Semmering-Basistunnels kann damit aber nicht verhindert werden. Landesrat Franz Blochberger sagte der Alliance for Nature die volle Unterstützung des Landes Niederösterreich zu. Die Ghegabahn sei ein Kulturerbe, daß zudem auch den Tourismus in der Region belebe.

Das Weltkulturerbe-Übereinkommen trat 1975 in Kraft, 147
Staaten haben bis jetzt die Weltkulturerbe-Konvention
unterzeichnet. Österreich ist seit 1993 Mitglied.

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