Scientology Kirche bezeichnet UNO-Bericht als Erfolg für Religionsfreiheit

Tribunal zur Anhörung von Opfern der Diskriminierung

Wien (OTS) - Die Scientology Kirche International begrüßte heute das Ergebnis einer Untersuchung der Vereinten Nationen, das die Regierung Deutschlands wegen religiöser Intoleranz kritisiert, als Erfolg für Religionsfreiheit. Diese bereite den Weg dafür, der offiziell sanktionierten religiösen Diskriminierung in Deutschland ein Ende zu setzen. Dazu der Präsident der Scientology Kirche Internationalen, Rev. Heber Jentzsch: "Vor wenigen Jahren war die Lage der religiösen Minderheiten in Deutschland den Menschenrechtsorganisationen nicht einmal bewußt. Dieser Bericht ist das Ergebnis der umfangreichen Beweise, die wir den Vereinten Nationen zur Verfügung gestellt haben und die zu den an Ort und Stelle durchgeführten Untersuchungen geführt haben. Es gibt nun mittlerweile 16 Berichte, die die deutsche Regierung wegen Menschenrechtsverletzungen kritisieren".

"Der offizielle Bericht des UN-Sonderberichterstatters für religiöse Intoleranz bestätigt die Ergebnisse des US State Departments im Hinblick auf die Diskriminierung der verschiedensten religiösen Minderheiten in Deutschland", sagte der österreichische Scientology-Sprecher Andreas Böck. Er begrüßte die Empfehlung des Sonderberichterstatters, der der deutschen Regierung rät, "eine Strategie einzusetzen, die der Intoleranz auf dem Gebiet der Religion und dem Glauben Einhalt gebietet", als Schritt in eine Richtung, die Deutschland dazu zwingt, den internationalen Menschenrechtsvereinbarungen Folge zu leisten.

Weiters kündigte Rev. Jentzsch ein internationales Tribunal bestehend aus Religionswissenschaftlern, Anwälten, Experten und Geistlichen an, das Zeugenaussagen von mindestens 50 Scientology-Familien, die Opfer von Diskriminierung durch die Regierung in Deutschland geworden sind, anhören wird. Das Tribunal, das Ende Mai in Berlin stattfindet, wird religiöse Diskriminierung, verursacht durch die deutsche Regierung in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Arbeitsplatz, Ausbildung, Kunst, Sport und Familie untersuchen. "Der Zweck davon ist, den Opfern der Diskriminierung eine Stimme zu verleihen", sagte er. "Wir haben über 600 Fälle von Diskriminierung dokumentiert, doch die Beschwerden werden durch das hysterische Geschrei der deutschen Regierung übertönt".

Der am 30. Jänner erschienene jährliche Menschenrechtsbericht des US State Departments dokumentiert die Diskriminierung der deutschen Regierung von Scientologen bereits seit fünf aufeinanderfolgenden Jahren. Ebenso wurde ein beunruhigendes Muster der Diskriminierung vom Charismatischen Christen und Zeugen Jehovas festgestellt und über die Betroffenheit der Jüdischen Gemeinde in Deutschland - daß der ansteigende Antisemitismus von Regierungsseite mit Gleichgültigkeit behandelt wurde - berichtet.

Das Beratende Kommittee des US State Departments für Religionsfreiheit warnte, daß "in Deutschland Mitglieder der Scientology Kirche und einer Christlichen Charismatischen Kirche zum Gegenstand intensiver Überwachung geworden sind... und einige Mitglieder Schikanen, Diskriminierung und Drohungen unterworfen wurden". Eine Delegation der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa warnte davor, daß die Aktionen einer offiziellen Untersuchungskommission bei Minderheitenreligionen dazu führen könne, "schwarze Listen" zu erstellen.

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