Großer Erfolg nach Bemühungen des ARBÖ: Hausverstand setzte sich durch Ersatz der Mautvignette bei Scheibenbruch ist wieder in jedem Fall gewährleistet

Wien (ARBÖ) - Wie vom ARBÖ bereits gemeldet, sicherte Wirtschaftsminister Dr. Johannes Farnleitner der Kraftfahrerorganisation zu, in der Frage des Mautvignetten-
Ersatzes beim Bruch der Windschutzscheibe zur bewährten Regelung des Jahres 1997 zurückzukehren. Dr. Farnleitner gebührt für seine Anerkennung vollste Anerkennung.

Nun hat auch die Mautgesellschaft ÖSAG offiziell
bekanntgegeben, daß die Vignettenersatzregelung bei Scheibenbruch wie im Vorjahr auch 1998 fortgeführt wird. "Damit wurden die ARBÖ-Bemühungen in dieser Sache belohnt", zeigte sich auch ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar mit dem Ergebnis zufrieden.

Bekanntlich wollte die ÖSAG ab 1. Jänner nur mehr bei einem Windschutzscheibenbruch durch höhere Gewalt, Steinschlag oder Wildschaden kostenlosen Ersatz für das Mautpickerl leisten. Kraftfahrer die einen Unfall (mit Glasbruch) selbst verschuldet hätten, wären von der Ersatzleistung ausgenommen und damit schlechter gestellt gewesen.

Die nun wieder gültige Regelung sieht vor, daß Vignettenersatz dann geleistet wird, wenn der Scheibenbruch durch Steinschlag oder durch sonstige Unfallereignisse verursacht wurde, und die Ersatzkosten für die Vignette nicht durch eine Versicherung oder sonstige Ansprüche gegenüber Dritte abgedeckt sind.

Die Argumente des ARBÖ wurden damit im Wirtschaftsministerium und von der ÖSAG anerkannt: Wer bereits einmal die Maut entrichtet hat, darf auch im Falle eines Glasbruches kein zweites Mal zur
Kassa gebeten werden. "Mehr als eine zerbrochene Scheibe mit vorhandener Vignette als Grundlage für den kostenlosen Austausch kann nicht verlangt werden", erklärte Dr. Rudolf Hellar. "Dazu bedarf es keiner Ankündigung, den Verfassungsgerichtshof zu bemühen. Der Hausverstand ist Pate dieser Regelung im Interesse
der Kraftfahrer."

Nach wie vor wickelt der ARBÖ für Mitglieder den Vignettenersatz kostenlos ab. Nichtmitglieder zahlen 50 Schilling Bearbeitungsgebühr. Folgende Voraussetzungen müssen für die Abwicklung gegeben sein:
- Vorlage der alten Vignettenquittung
- Vorlage der neuen Vignettenquittung
- Vorlage eines Scheibenbruchstücks mit Teil der Vignetten oder

Bestätigung auf der Rechnung über Vignettentyp und Seriennummer - Rechnungsbeleg über den Einbau der neuen Windschutzscheibe

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