Freibauer: Keine Kürzung der Wohnbauförderungsmittel

Niederösterreichs Alternative Grüne sollen sich deklarieren

Niederösterreich, 11.3.1998(NÖI) Die von Bundessprecher der Alternativen Grünen van der Bellen in der Pressestunde vom Sonntag erhobene Forderung nach Kürzung der Wohnbauförderungsmittel weist der niederösterreichische Wohnbaureferent Landesrat Mag. Edmund Freibauer aufs Schärfste zurück.****

"Die Wohnbauförderung in Niederösterreich ist Säule der Familienförderung, wichtiger Impuls für die Bauwirtschaft und sichert damit tausende Arbeitsplätze. Sowohl kinderreiche Familien mit geringerem Einkommen können dank dieses Modells zu erschwinglichen Wohnungen kommen. Die Wohnbauförderung löst allein in Niederösterreich jährlich 18 Milliarden Schilling an Investitionen aus und ist so wichtiger Impulsgeber für die Bauwirtschaft", so Freibauer.

In Niederösterreich wird seit Anfang des Jahres eine zusätzliche Öko-Eigenheimförderung für umweltbewußtes und energiesparendes Bauen gewährt. Umso unverständlicher findet es Freibauer, daß der Exponent der Alternativen Grünen gerade bei der Wohnbauförderung kürzen will. Freibauer fordert die Kandidaten der GAL für die Landtagswahl auf, sich von den Plänen ihres Bundessprechers klar zu distanzieren und sich zur familien- und umweltfreundlichen Wohnbauförderung in Niederösterreich zu bekennen.

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