Keusch: Sperre der Kraftwerksbrücke Wallsee wurde abgewendet

Umfahrung von Wallsee dringend gefordert

St. Pölten, (SPI) - Die Brückenfahrbahn des Kraftwerks Wallsee -Mitterkirchen wird nicht gesperrt. Dieser Schritt wäre nach Aussagen der DONAUKRAFT aus sicherheitstechnischen Überlegungen notwendig geworden. Aufgrund der Beschaffenheit der Fahrbahn war Wasser in die darunterliegenden Transformatorenräume eingedrungen, wo sich 8000-Volt-Stromschienen befinden. Dabei war es bereits zu Kurzschlüssen bei einer Explosion eines Leistungsschalters gekommen. "Nun haben sich aber das Land Niederösterreich und Oberösterreich gemäß Zusagen auf einen Beitrag zu den notwendigen Adaptierungsarbeiten geeinigt - beide Länder zahlen je eine
Million Schilling zu den Baukosten und zur Sanierung der Brücke", freut sich der Amstettner SP-Abg. Eduard Keusch.****

"Die Schließung der Kraftwerksbrücke Wallsee-Mitterkirchen hätte eine Abnabelung des Bezirks Amstetten von den am linken Donauufer gelegenen Gemeinden Oberösterreichs vollzogen, die Menschen hätten einen nicht unwesentlichen Umweg über die Donaubrücke Grein bewältigen müssen", so Keusch weiter. "Auch wäre die Sperre eine wesentliche Beeinträchtigung des boomenden Radtourismus - denn auf oberösterreichischer Seite befindet sich der Info-Point des Europa-Donau-Radweges. Viele Radtouristen benutzen die Kraftwerksbrücke zum Übersetzen auf den niederösterreichischen Radweg am rechten Donauufer - dies wäre dann nicht mehr möglich gewesen", stellt Keusch fest.

Als offene Frage ist jedoch die Errichtung einer Umfahrung des Ortskerns von Wallsee noch immer ungeklärt. Die ansässige Bevölkerung wird vor allem an Wochenenden von einer wahren Verkehrsflut heimgesucht - gezählte 8.000 Fahrzeuge quälen sich an manchen Tagen durch die engen Straßen von Wallsee. Hier ist die öffentliche Hand gefordert, endlich eine sinnvolle verkehrstechnische Lösung zu erarbeiten - beispielsweise eine Ortsumfahrung von Wallsee donauabwärts entlang der Donau bis "Tiefenweg-Hauptschule". Damit wäre nicht nur der Bevölkerung geholfen, auch für den Tourismus wäre ein schnelleres Fortkommen auf dieser so wichtigen Route von Bedeutung. Ich erwarte mir für dieses wichtige Anliegen auch die Unterstützung des Landes", so Keusch abschließend.
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