KARL: BRAUNERS MELDUNG ZUR DOPPELSTAATSBÜRGERSCHAFT ENTBEHRLICH

Wien (ÖVP-Klub) - Als doppelt entbehrlich bezeichnete der Integrationssprecher der Wiener Volkspartei, GR Mag. Franz
Karl, Äußerungen von Stadträtin Brauner über eine mögliche Dop-pelstaatsbürgerschaft für Immigranten der zweiten Generation. *****

"Erstens handelt es sich hier um eine Frage, die auf Bundes-
ebene entschieden werden muß. Zweitens würde eine solche Dop-pelstaatsbürgerschaft mehr Konflikte heraufbeschwören als sie löst. Wie wird es zum Beispiel bei männlichen Doppelstaatsbür-gern mit der Wehrpflicht gehalten? Wie sollen die jungen Dop-pelstaatsbürger mit Loyalitätskonflikten umgehen?", wandte Karl ein.

Brauner versuche mit ihrer Ankündigungspolitik in der Auslän-derfrage, die mit dem Koalitionspartner in keiner Weise abge-sprochen ist, von den wahren Problemen abzulenken. Diese liegen
in den Bereichen Arbeit und Wohnen, aber auch auf dem Bildungs-sektor, erklärte Karl, der in diesem Zusammenhang auf das Ar-beitsübereinkommen der Koalitionsregierung verwies, in dem es heißt: "Zentraler Teil der Integrationsbemühungen sind ver-stärkte Angebote der Erwachsenenbildungseinrichtungen, die so-
wohl aus Deutschkursen bestehen, aber auch unter Wahrung kul-tureller, historischer und religiöser Identitäten Kultur und Lebensgewohnheiten vermitteln."

Karl schloß: "Dies geschieht zum Teil bereits. Aber verstärkte Bemühungen der Integrationsstadträtin auf diesen Gebieten wür-den wir begrüßen."

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