FWV Wien begrüßt Nahverkehrsabgabe-Abgabe für Einkaufszentren

Wien (OTS) - Einkaufszentren auf der grünen Wiese sollen in
Zukunft die zur Bewältigung des Besucherstromes nötigen Nahverkehrseinrichtungen mitfinanzieren müssen. Der Freie Wirtschaftsverband Wien wird diesen Vorschlag von Verkehrsminister Dr. Casper Einem unterstützen, erklärt der Vizepräsident der Wiener Wirtschaftskammer LAbg. GR Friedrich Strobl.

Der Entwurf von Verkehrsminister Einem sei ein nötiger Schritt, dei Kostenwahrheit zwischen der Errichtung von Einkaufszentren am Stadtrand und der Erhaltung der Nahversorgung im städtischen Bereich in ein vergleichbares Licht zu rücken, sagt FWV-Präsident Strobl. Vor allem in den letzten Jahren sei die Verkehrsbelastung durch riesige Einkaufszentren am Wiener Stadtrand ständig gestiegen. Die Kosten für die Bewältigung der konzentrierten Verkehrsströme hätten aber zu einem guten Teil Wiener Wirtschaftstreibende, die durch die Mega-Shopping-Tempel im niederösterreichischen Umland zunehmend Umsatzeinbußen erleiden, zu tragen.

Die Neuregelung der Nahverkehrsfinanzierung sei eine Chance,
die Kosten-Nutzen-Rechnung zugunsten der etablierten Nahversorger im städtischen Bereich auszugleichen und bedeutet deshalb für die Wiener Wirtschaft einen wichtigen Impuls. Ein wesentlicher Aspekt sei dabei auch die stetige Abwanderung von Wiener Gewerbebetrieben ins "billige" Wiener Umland. Die sozialdemokratischen Unternehmer, denen vor allem an der Unterstützung von Klein- und Mittelbetrieben gelegen sei, werden die Idee einer Anschluß-Abgabe für die Einkaufszentren unterstützen, deponiert Strobl.

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