Der Fahrschein für den Verfahrensexpreß

Gabmann und Reinbacher präsentieren neuen Beratungsscheck

St.Pölten (NLK) - "Der Verfahrensexpreß ist auf Schiene und,
ohne zu Lasten des Umweltschutzes oder der Anrainer zu gehen, fahrbereit", sagte Wirtschaftskammerpräsident Ing. Peter
Reinbacher heute bei einer Pressekonferenz. Erfahrungen in der Einführungsphase von hätten gezeigt, daß insbesonders Klein- und Mittelbetriebe bei Betriebsanlagengenehmigungen mit der Erstellung der Projektunterlagen teilweise überfordert sind. Weil die
Beratung zuvor die wichtigste Phase der Abwicklung ist, haben Wirtschaftskammer und Land Niederösterreich gemeinsam einen Beratungsscheck entwickelt, der gleichsam als Fahrschein für den NÖ Verfahrensexpreß eine kostenlose Erstberatung im Ausmaß von maximal acht Stunden ermöglicht, bis zu zwei Betriebsbesuchen beinhaltet und einen Wert von rund 7.000 Schilling darstellt.

Landesrat Ernest Gabmann erinnerte in diesem Zusammenhang an
die konsequenten Schritte und Maßnahmen in Niederösterreich, Hürden und Hindernisse bei der Abwicklung der Betriebsanlagenverfahren zu beseitigen. Zuerst durch die Verhandlungskonzentration, dann durch die Verfahrenskonzentration und jetzt durch den Verfahrensexpreß mit diesem wichtigen Zusatzangebot einer kompetenten Fachberatung für die Projekteinreichung. "Die Erfahrungen mit dem NÖ Verfahrensexpreß haben gezeigt", so der Landesrat weiter, "daß 55 Prozent aller Projektwerber, die keine Beratung in Anspruch genommen haben, ihre Unterlagen ergänzen mußten, während es bei den beratenen Projektwerbern nur 19 Prozent gewesen sind."

Auf diesem Weg habe man in Niederösterreich sehr viel bewegt:
Rund 61 Prozent der Verfahren werden jetzt schon in weniger als sechs Monaten erledigt, österreichweit sind es nur 22 Prozent. Bei den Modellversuchen mit dem NÖ Verfahrensexpreß in den Bezirken Baden und Amstetten ist es sogar gelungen, 61 bzw. 72 Prozent innerhalb von drei Monaten abzuwickeln. Mit dem NÖ Verfahrensexpreß sollen künftig zumindest 80 Prozent aller behördlichen Betriebsanlageverfahren innerhalb von drei Monaten bescheidmäßig abgeschlossen werden. Neben diesem sehr ambitionierten Ziel sollen auch eine Aufstockung der Bausprechtage und ein Wettbewerb in der Verwaltung, welche
Bezirkshauptmannschaft bei Betriebsanlageverfahren am schnellsten ist, dazu beitragen, die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich weiter zu steigern. Jeder Betrieb, der nach einem Betriebsanlageverfahren rascher aufsperren und mit der Arbeit beginnen kann, kann rascher seine Umsatzziele erreichen. Das sei nicht nur für die Unternehmer wichtig, sondern sichere auch Arbeitsplätze.

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