Therapie und Integration für bewegungsgestörte Kinder

Tag der offenen Tür im Institut Keil - Neuer Standort

Wien (OTS) - Anläßlich der Fertigstellung des neuen Standortes im Ingelen Wirtschaftspark Hernals, Bergsteiggasse 36-38, 1170 Wien, veranstaltet das Institut Keil am Donnerstag, 26. März 1998 von 9.30 bis 13.00 einen Tag der offenen Tür.

Die Besucher erhalten bei Führungen durch die Kindergruppen Einblick in die ganzheitliche und intensive Fördermethode und Integration. Das tägliche, kontinuierliche Üben und Lernen in Kleingruppen führt zu raschen, bleibenden Verbesserungen sowohl der geistigen als auch der körperlichen Fähigkeiten der behinderten Kinder.

In der Bergsteiggasse sind sieben Kindergruppen von bisher verschiedenen Standorten unter einem Dach vereint: Babygruppe für Säuglinge, Elternschule für Kleinkinder, drei Konduktiv Mehrfachtherapeutische Kindergruppen, ein integrativer Montessori-Kindergarten, eine therapeutische Schulgruppe und ein therapeutischer Nachmittags-Hort für behinderte Kinder aus anderen Schulen. Es stehen auch Räume für Eltern zur Verfügung, die mit ihren Kindern aus den Bundesländern zu mehrwöchiger Intensivförderung und Wohntraining kommen. Jetzt befindet sich auch die gesamte Verwaltung in den neuen Räumlichkeiten im 2. Stock.

Vizebürgermeisterin Grete Laska eröffnet die Veranstaltung. Alle Interessenten, Eltern, Fachleute, Politiker, Freunde und Förderer sind eingeladen. Partner-Firmen und -Institutionen stellen Erzeugnisse vor, die in Therapie und ganzheitlichem Lernen Verwendung finden: Musikinstrumente, Spielzeug, Lernmaterialien, Hilfsmittel, Computer, Bücher und vieles mehr.

30 Jahre Konduktiv Mehrfachtherapeutische Förderung für

cerebal bewegungsgestörte Kinder

Das Institut Keil fördert cerebal bewegungsgestörte Kinder vom Baby- bis zum Jugendalter mit einem ganzheitlichen System, das Therapie, Erziehung und Bildung miteinander verknüpft.

Intensive Bewegungstherapie und altersspezifische Pädagogik -Spiele, Lieder, Reime und gezielte Lerneinheiten - in einer Gemeinschaft Gleichaltriger ermöglichen dem Kind Initiative und Eigenaktivität. Wichtig für erfolgreiche Förderung ist die Früherkennung und eine rasch einsetzende Früh-Therapie.

Durch die tägliche intensive Anwendung dieses Fördersystems wird die größtmögliche Selbständigkeit der Kinder im Alltag sowie Unabhängigkeit im späteren Leben erzielt. Zusätzliche Integration bietet eine große Chance für soziales Lernen und ist eine Lebensvorbereitung sowohl für die behinderten Kinder als auch die nicht behinderten Kinder.

Rückfragen & Kontakt:

Anne Sinilaine
0664/100 84 19
Im Institut: Di-Do Fr 9-13 Uhr 408 81 22/27

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