Tropeninstitute geben Entwarnung in aktueller Expertise / Kenya-Reisen: Kein erhöhtes Infektionsrisiko mehr

Allschwil/Basel (ots) - Anhaltende Schönwetterperiode läßt Krankheiten deutlich zurückgehen. Malariarisiko wieder normal. Reisende von Epidemien nicht betroffen. Nur ein Cholerafall auf 10.000 Touristen. Fachärzte: Hysterie nie geteilt, Hygieneregeln und Prophylaxe-Empfehlungen immer beachten.

In ihrer aktuellen Gesundheitsinformation vom 5. März bestätigen das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich ISPM und die Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin der Universität München, daß für Ostafrika kein namhaft erhöhtes Infektionsrisiko für Reisende mehr besteht."

Durch die anhaltende Schönwetterperiode habe sich vor allem das Malariarisiko auf das "übliche Maß" normalisiert, so die Mediziner. Auch zur Cholera wird in dem Gutachten Stellung genommen. Dort heißt es: "Laut Auskunft des von britischen Experten überwachten Labors im Norden von Mombasa und auch der Ärzteschaft an der Südküste sind angesichts der trockenen Wetterlage die Krankheitsfälle nun deutlich zurückgegangen." Weiterhin machen die Institute darauf aufmerksam, daß auch während der Epidemie weniger als 0,01% der Touristen an der Cholera erkrankt sind.

Laut einer von den Instituten zitierten Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren von der seit Februar bereits fast verschwundenen Rifttalfieber-Epidemie ausschließlich Einheimische betroffen, die mit ihren Nutztieren lebten. Für gesunde, wohlgenährte Europäer sei eine ernsthafte Erkrankung in Folge einer Infektion mit dem Erreger ohnehin nicht zu erwarten gewesen, so die Experten.

Die Wissenschaftler beider Universitäten betonen schließlich, daß "die meisten reisemedizinischen Experten die von den Medien entfachte Hysterie bezüglich Krankheitsrisiken für Touristen in Ostafrika nie geteilt haben." Nach wie vor raten die Mediziner aber zur Einhaltung der für ostafrikanische Länder üblichen Hygieneregeln und Empfehlungen zur Malariaprophylaxe. Die eigens für Reisende eingerichtete Ostafrika-Hotline der Universität Zürich wird jedoch wegen der Normalisierung des Infektionsrisikos voraussichtlich zum Ende des Monats eingestellt.

(Quelle: Gesundheitsinformation Ostafrika des Institutes für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich und der Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin der Universität München vom 05.03.1998)

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