FMW Maschinenbau AG gerettet

RLB Niederösterreich-Wien ist Haupteigentümer

St.Pölten (NLK) - Die FMW Förderanlagen und Maschinenbau AG in Kirchstetten, Bezirk St.Pölten, ist gerettet. Die Raiffeisen-Landesbank Niederösterreich-Wien stieg für die Sanierung als Haupteigentümer ein und wird so nachhaltig zum Weiterbestand des Unternehmens beitragen. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der sich vehement für die Rettung des Betriebes eingesetzt hat, betonte heute, daß damit 165 Arbeitsplätze in Kirchstetten gerettet worden seien. 150 weitere Arbeitsplätze seien außerdem im Zulieferbereich abgesichert worden. Pröll wies auf die gute Beschäftigungslage und das prognostizierte Wirtschaftswachstum von rund 3 Prozent des Brutto-Inlandsproduktes in Niederösterreich hin. Raiffeisen-Generalanwalt Dr. Christian Konrad stellte fest, daß die Raiffeisen-Organisation in Niederösterreich ein wichtiger Arbeitgeber sei und durch langfristige Förderungen Betrieben
helfen wolle. Er stellte außerdem die Gründung eines Managementbeirates in Aussicht.

Das Sanierungskonzept der FMW, das unter anderem die Neuorganisation der Verwaltung, die Konzentration auf das Kerngeschäft in den Bereichen Papier- und Zellstoffindustrie sowie die Bildung von strategischen Geschäftsfeldern vorsieht, läuft seit Sommer 1997 nach Plan, sodaß das operative Ergebnis für 1997/98 den Planerwartungen entspricht.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2172

Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK