Schittenhelm: NÖ ist in Anti-Atom-Politik seit Jahren engagiert

GAL schüren Ängste in der Bevölkerung als Wahlkampfmasche

Niederösterreich, 10.3.1998(NÖI) Es bedarf keiner Aufforderung einer GAL-Spitzenkandidatin, daß sich das Land gegen gefährliche Atomreaktoren wehrt. So betreibt Niederösterreich seit Jahren eine aktive Anti-Atom-Politik. Die NÖ-Frauenbewegung hat beispielsweise bereits im Jahr 1991 81.000 Unterschriften gegen das Atomkraftwerk Bohunice gesammelt, im Frühjahr 1995 hat eben diese Frauenbewegung eine Unterschriftenaktion gegen Mochovce gestartet. Der NÖ Landtag hat mehrere Resolutionen gegen gefährliche Reaktoren beschlossen und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll hat einen eigenen Atom-Beauftragten für Niederösterreich installiert. Es bedarf also sicherlich keiner Aufforderung einer GAL-Abgeordneten, aktiv zu werden, stellte heute LAbg. Dorothea Schittenhelm fest.****

Als völlig unverständlich bezeichnete Schittenhelm die Wahlkampfmasche der GAL, die nur daraus besteht, mit den Ängsten der Menschen zu spielen. Das ist sicherlich nicht der richtige Weg einer zielführenden Umweltpolitik in unserem Land. Ich fordere die GAL-Spitzenkandidatin daher eindringlich auf, ihre Angstmachereien auf Kosten unserer Bürger abzustellen. Es wäre viel eher angemessen, wenn die GAL endlich neue und sinnvolle Ideen in den politischen Wettbewerb einbringen würden. Was sie derzeit anzubieten haben, bringt uns keinen Schritt weiter, betonte Schittenhelm.

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