Weinzinger: "LH Pröll wird aufgefordert, in Dukovany-Frage zumindest über IBV Protest einzulegen."

Grüne touren durch das Waldviertel

Wien (OTS) - Zwei Tage vor Ende der Einwende-Frist gegen den geplanten Ausbau des Atommüll-Lagers Dukovany in Tschechien fordern die NÖ-Grünen Landehauptmann Pröll nachdrücklich auf, zumindest über die Internationale Bürgervereinigung Protest gegen die Erweiterung einzulegen. "In ganz Österreich haben Landeshauptstädte und Bundesländer Resolutionen gegen Dukovany erlassen und die Internationale Bürgervereinigung beauftragt, ihre Interessen in der Umweltverträglichkeitsprüfung zu vertreten. Nur in Niederösterreich hält Landeshauptmann Pröll an seiner Vogel-Strauß-Politik fest. Prüfen und Zuwarten allein ist zu wenig", kritisiert Weinzinger. Für das Klären rechtlicher Einspruchmöglichkeiten, das der Antiatom-Beauftragte jetzt durchführt, wäre in den letzten fünf Jahren genug Zeit gewesen. Dukovany ist ja nicht der einzige Schrottreaktor an unseren Grenzen", kritisiert Weinzinger die Untätigkeit der NÖ-Landesregierung.

Die Grünen nutzen die verbleibende Zeit und sammeln weiter Einwendungserklärungen gegen "Atommüll vor unserer Haustür". Mit Informationsständen ziehen Brigid Weinzinger, Martin Fasan und das Grüne Wahlkampfteam durch Niederösterreich - heute machen sie Station in den Bezirken Horn, Mistelbach und Korneuburg. "Die Leute sind sehr besorgt über die tickende Atombombe vor ihrer Grenze. Unsere Kampagne trifft auf breite Zustimmung. Jede weitere Unterschrift zählt und unterstützt das Gewicht der Internationalen Bürgervereinigung", betont Weinzinger.

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