Sanierungshilfe für Ergee-Werk in Schrems

Gabmann: Rettungsaktion als regionaler Wirtschaftsimpuls

St.Pölten (NLK) - Mit einem umfangreichen Finanzierungspaket
hat die NÖ Landesregierung in ihrer heutigen Sitzung die Bemühungen für die Standortsicherung des bekannten Textilunternehmens Ergee in Schrems abgestützt. Damit werden in
dem traditionsreichen Betrieb, der Anfang 1997 akut insolvenzgefährdet war, knapp 400 Arbeitsplätze gerettet. Landesrat Ernest Gabmann, der die Landeshilfe aus dem Budget der Wirtschaftsförderung bereitstellt, bezeichnete die
Sanierungsaktion für die Firma Ergee als wichtige regionalpolitische Maßnahme, mit der hunderten Beschäftigten der Weg in die Arbeitslosigkeit erspart worden sei. Außerdem sichert die Weiterführung des Werkes regionalen Betrieben Zulieferaufträge.

Zur Jahreswende 1996/97 bestand für das Ergee-Werk in Schrems akute Insolvenzgefahr. Aufgrund einer gemeinsamen Rettungsaktion zwischen Bund und Land wurde die Bundesgesellschaft für industriepolitische Maßnahmen (GBI) mit einer Übernahme der Firma Ergee beauftragt und ein umfangreiches Sanierungs- und Investitionsprogramm ausgearbeitet, um die wirtschaftliche Fortführung des Werkes abzusichern. Die Finanzierung der dazu notwendigen Umstrukturierungsmaßnahmen und Investitionen wird aus Bundes- und Landesmitteln maßgeblich unterstützt.

Wie Landesrat Ernest Gabmann betonte, wird die Konzernzentrale
in Schrems im Zuge der Neuordnung des Werkes aufgewertet, was zur Folge hat, daß höher qualifizierte Dauerarbeitsplätze entstehen werden. Mit dem Investitionsprogramm sind außerdem erhebliche Aufträge für die regionale Wirtschaft verbunden. Gabmann: "Es handelt sich also um eine Sanierungsaktion mit vielen positiven Impulsen für die regionale Wirtschafts- und
Arbeitsmarktsituation."

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