KOCZUR : DANK HÖGER EINE MILLIARDE MEHR FÜR DIE GEMEINDEN

St. Pölten (SPI) Mit der Abschaffung der Landesumlage ist
1997 nicht nur eine Milliarde Schilling mehr in den Gemeindekassen verblieben, was eine wesentliche Verbesserung der Finanzsituation unserer Kommunen bedeutet - mit steigend positiver Auswirkung,
denn bereits im heurigen Jahr bringt der Wegfall der Landesumlage weit mehr, erklärte der Präsident des Verbandes Sozialdemokratischer Gemeindevertreter Niederösterreichs, der 2. Landtagspräsident Anton Koczur am Montag, aus Anlaß des großen Bürgermeistertreffens in Traiskirchen. Die Abschaffung der Landesumlage stellt nach der Regionalisierung den größten Finanzschub für die Gemeinden in der Geschichte Niederösterreichs dar und brachte darüber hinaus erstmals einen solidarischen Ausgleich zwischen den finanzstärkeren und -ärmeren Gemeinden, betonte Koczur.

Hatte die ÖVP in der Diskussion um die Abschaffung der
Landesumlage noch den Ruin der Gemeinden propagiert, so ist das genaue Gegenteil der Fall, hob der Präsident des GVV-NÖ hervor. Die Abschaffung der Landesumlage entspricht den
sozialdemokratischen Vorstellungen eigenverantwortlicher
Gemeinden, die gemeinsam mit ihren Bürgern und unterstützt durch die Fördertätigkeit der Fonds die Gemeinde als kleinste Zelle des politischen Zusammenlebens menschlich und sozial zu gestalten, schloß Koczur.
(Schluß)nk/ns

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