HÖGER : WEGFALL DER LANDESUMLAGE BRINGT 1 MILLIARDE

Höger bei großem Bürgermeistertreffen in Traiskirchen

St. Pölten (SPI) Mit dem nach jahrelagem unermüdlichen Kampf der SPÖ endlich durchgesetzten Wegfall der Landesumlage blieben 1997 über eine Milliarde Schilling in den Gemeindekassen - und jedes Jahr werden es mehr. Mit diesem größten Finanzschub für unsere Kommunen in der Geschichte Niederösterreich haben wir erreicht, daß die Gemeinden nicht mehr um ihr ‘eigenes Geld beim Land bitten’ müssen, sondern gemeinsam mit ihren Bürgern eigenverantwortlich über die Verwendung entscheiden können, erinnerte Landeshauptmannstv. Ernst Höger Montag abend bei einem großen Bürgermeisterempfang in Traiskirchen. "Der Wegfall der Landesumlage und das Aufrechterhalten der vollen Förderungstätigkeit der Fonds sind neben der Regionalsierung die Grundlage der guten Wirtschaftsdaten des Landes, denn in Summe stellen die Gemeinden den größten Investor Niederösterreichs dar", betonte Höger.

Gerade die Gemeinden als der unmittelbare Lebensraum der Menschen sind die Grundlage der hohen Lebensqualität in Niederösterreich. "Denn das Land kann nur so lebens- und liebenswert sein, wie die Summe seiner kleinsten Einheiten -
unsere Dörfer, Märkte und Städte", stellte der Landeshauptmannstv. klar. Aus der Kraft und den Ideen unserer Gemeinden müssen wir Niederösterreich in seiner Gesamtheit weiterentwickeln. "Es ist unmöglich zentral zu verordnen, wie die Menschen zu leben haben oder zu bestimmen, was für sie das Beste wäre. Wir müssen ihnen vielmehr die Mittel in die Hand geben, damit sie ihre Ideen vor
Ort, in der eigenen Heimatgemeinde, verwirklichen können. Hunderte Regionalisierungsprojekte haben bereits Investitionen von über 13 Milliarden Schilling in allen Regionen ausgelöst - und die Regionalisierung läuft noch 10 jahre weiter !", hob Höger hervor.

Allein in den letzten beiden Wohnbaubeiräten wurden Förderungen für ein Investitionsvolumen von rund 16 Milliarden Schilling vergeben, die mit Frühlingsbeginn bauwirksam werden können und von unseren Genossenschaften in enger Zusammenarbeit
mit de Gemeinden neuen Wohnraum schaffen werden. "Diese gemischte Wirtschaft aus privaten Unternehmen und öffentlichen Investitionen sind das Geheimnis der Wirtschaftspolitik Niederösterreichs und schafft zugleich Arbeit und soziale Sicherheit - denn der freie Markt baut keine Spitäler und Sozialzentren, keine Kindergärten und Schulen, keine Kläranlagen und Kanäle und keine Wohnungen, die sich ein arbeitender Mensch auch leisten könnte", so der Landeshauptmannstv. abschließend.
(Schluß)nk/ns

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