Abenteuer-Weekend und Kamingespräch als Höhepunkt der Unfallvorsorge-Aktion 'PASS AUF!' der Raiffeisen-Versicherung

Wien (OTS) - Die Raiffeisen-Versicherung hat sich mit der Unfallvorsorge-Aktion 'PASS AUF - DAS LEBEN IST EIN ABENTEUER' erneut im Bereich der Unfallvermeidung engagiert. Mit einem speziell für junge Erwachsene konzipierten Folder wurde die Faszination diverser Freizeitaktivitäten aufgezeigt und gleichzeitig Sicherheit thematisiert.

Um Unfallvorsorge 'erlebbar' zu machen, veranstaltete die Raiffeisen-Versicherung als Höhepunkt dieser Aktion zwei sportliche Winterabenteuer-Wochenende in Abtenau. Im Mittelpunkt dieser Events stand am 07. März 98 ein Kamingespräch, bei dem neue Denkanstöße zum Thema Unfallvorsorge mit Experten aus den verschiedensten Fachbereichen diskutiert wurden.

Mag. Christian Boldrino vom Institut SICHER LEBEN, Mag. Harald Londer, Bereichsleiter Unfallversicherung im BARC-Konzern, David Zwilling sowie Dr. med.univ. Andreas Janousek, Facharzt für Unfallchirurgie konnten einige interessante Aspekte der Unfallvorsorge aufzeigen.

Zwilling plädierte vor allem dafür, den 'Übermut' bei der Sportausübung einzubremsen. 'Gleichzeitig möchte ich aber betonen, daß Angst eine Sperre darstellt. Man sollte deshalb beim Sport Respekt vor den möglichen Unfallgefahren zeigen, ohne durch übertriebene Angst handlungsunfähig zu werden', erklärte der Ex-Abfahrtsweltmeister.

Mag. Boldrino wies darauf hin, daß meist eine Ansammlung von verschiedenen Risken zu Unfällen führt. Beim Skifahren könne z.B. wenig Schlaf, schlechte Kondition, Streß (Liftkarte ausnutzen), zu viel Alkohol, kein Aufwärmen vor dem Start zu einer Verkettung mehrerer Risikofaktoren führen. Laut Boldrino könne durch das Vermeiden einer bzw. mehrerer dieser Komponenten das Unfallrisiko entscheidend reduziert werden.

Mag. Londer präsentierte einige zentrale Aussagen aus der hausinternen Unfalldatenbank. Fußball sei demnach die risikoreichste Sportart gefolgt vom Skifahren. Aus den gesammelten Daten sei erkennbar, daß im Bereich 'Ski Alpin' die Anzahl der Bandverletzungen extrem gestiegen ist, erläuterte der Versicherungsexperte.

Dr. med.univ. Andreas Janousek, Facharzt für Unfallchirurgie am UKH Lorenz Böhler und Mitglied der Vereinigung 'Sportärzte Österreichs' beleuchtete die Thematik aus der Sicht des Sportmediziners und verriet 'Tips und Tricks', um möglichen Gefahrenquellen bei der Sportausübung zu entkommen. Maßnahmen, die Spitzensportler zur Unfallvorsorge ergreifen, sollten seiner Meinung nach auf den Freizeitbereich umgelegt werden. 'Das richtige Aufwärmen vor der Sportausübung ist eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahmen zur Unfallvermeidung. Verletzungen wie der Muskelfaserriß - der vor allem in der Anfangsphase der Sportausübung auftritt - können dadurch vermieden werden. Bei lang andauernder Anstrengung sind vor allem Sehnen, wie die Achillessehne gefährdet. Die technische Ausrüstung der Sportgeräte ist eine weitere wichtige Unfallvermeidungs-Komponente. Beim Tennis sollte z.B. die Verwendung der richtigen Bälle und ein Schläger mit einem passenden Griff sowie einer entsprechenden Bespannung eine Selbstverständlichkeit darstellen", erklärte der Sportarzt. Beim Snowboarden stellte er eine Zunahme von Verletzungen fest, die den Vorderarm betreffen. Janousek forderte deshalb die Einführung einer speziellen Vorderarmstütze für Snowboarder.

Moderiert wurde das Kamingespräch von Dr. Christian Sedlnitzky, Vorstandsdirektor der Raiffeisen-Versicherung.

Die Raiffeisen-Versicherung hat mit dieser Aktion erneut gezeigt, daß ihr der Bereich der Unfallvorsorge "am Herzen" liegt und mit den Veranstaltungen in Abtenau neue Impulse der Unfallprävention gesetzt.

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